Kollegium
Sportlicher Schulstart



Das Lehrerkollegium der Karl-Volkmar-Stoy-Schule startete am 19. August 2013 in das neue Schuljahr. Es galt viel vorzubereiten, zu besprechen und sich weiterzubilden. Auch die Teambildung kam nicht zu kurz. Am Mittwoch fand traditionsgemäß unsere Radtour statt. Sie führte diesmal von Jena nach Großschwabhausen weiter über Mellingen und Magdala nach Vollradisroda. Dort kehrten wir in die Gaststätte für eine Ruhepause und entspannte Gespräche ein. Nach dieser Stärkung radelten wir über den Münchenrodaer Grund zurück ins Tal. Der Kilometerzähler zeigte am Schluss 33 km an. Der Abend klang mit den anderen Kollegen in der Papiermühle gemütlich aus.

 
Erziehung statt Strafe



In der Vorbereitungswoche 2013 besuchte eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen unserer Schule die seit 2011 bestehende Jugendstation in der August-Bebel-Straße 3. Hier sind verschiedene Institutionen unter einem Dach vereint, mit dem Ziel der Jugendkriminalität präventiv zu begegnen, junge Tatverdächtige schnell zu vernehmen und Verfahren zügig durchzuführen. Bei der Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe und Jugendberufshilfe geht es letztlich immer um den Erziehungsgedanken, weniger um Bestrafung. Frau Wieduwilt erläuterte den Ablauf im Haus, wenn gegen einen Jugendlichen oder Heranwachsenden Anzeige erstattet wird. Kurze Wege ermöglichen eine schnelle Kommunikation, so dass im Interesse des jungen Menschen erzieherisch eingegriffen werden kann und nur in ca. 30 Prozent der Fälle eine Gerichtsverhandlung notwendig wird. In den letzten Jahren sinkt die Zahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren ständig. Fraglich bleibt, ob dies an der demografischen Entwicklung liegt oder an dem Wirken der Jugendstation. Eine Evaluierung des Projekts hat bisher noch nicht stattgefunden.

 
Zukunftsdiskurs Thüringen 2020




Bild (v.l.n.r.): Prof. Dr. Gabriele Beibst (Rektorin der FH Jena), Minister Matthias Machnig (TMWAT), Moderatorin Lioba Knipping (TLZ), Dr. Michael Kaschke (Vorsitzender des Konzernvorstandes der Carl Zeiss AG), Wilfried Röpke (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH)

Foto: Karl-Volkmar-Stoy-Schule



Ein hochkarätig besetztes Regionalforum beschäftigte sich am 10. Juli 2013 mit der Frage, wie dauerhaft die Innovationskraft Thüringens gestärkt werden kann. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie hatte eingeladen und Vertreter der großen Jenaer Unternehmen, der Klein- und Mittelständigen Unternehmen, der Hochschulen und Forschungsinstitute, verschiedener Netzwerke, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft u. v. m. kamen. Neben vielen innovationsfördernden Einflüssen wie Infrastrukturförderung, Ansiedlungspolitik, Forschungs- und Entwicklungsförderung wurde auch die Notwendigkeit der Internationalisierung der Aus- und Fortbildung sowie der Förderung unternehmerischen Denkens als Faktoren einer unumgänglichen Fachkräftebedarfsdeckung herausgearbeitet. Unser Schulleiter, Richard Brömel, sah auch in Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern am Rande der Tagung die Profilbildung der Karl-Volkmar-Stoy-Schule auf einem entsprechenden Kurs.

 
Schulleiter als Stellvertreter in Landesschulbeirat berufen

Unser Schulleiter, Richard Brömel, wurde im Juni 2013 als Stellvertreter in den Landesschulbeirat berufen. Der Beirat berät über Thüringer Gesetze und Verordnungen, soweit sie grundsätzlich schulische Fragen betreffen. Themen sind außerdem Lehrpläne, Stundentafeln, Schulordnungen und Schulversuche.

 
Fortbildung bei Jenovation

In der Vergangenheit hatten einige Kollegen unserer Schule bereits die Möglichkeit, an Fortbildungen von Jenovation teilzunehmen. Das Jenaer Unternehmen begleitet seit mehr als 10 Jahren Fach- und Führungskräfte erfolgreich auf ihrem Weg zu mehr persönlicher und beruflicher Kompetenz. Ich hatte die Gelegenheit, am 3. und 4. Juni 2013 das Seminar „Kommunikation und Körpersprache" zu besuchen. In einer kleinen Gruppe fand das praxisorientierte Training mit Jennifer Claire Maags im Jentower statt. Intensiv wurde an beiden Tagen Wissen erarbeitet, vor laufender Kamera geübt und reflektiert. Insbesondere das Training und das dazugehörige Feedback zum Führen schwieriger Gespräche und zur Reaktion auf Einwände können hilfreich sowohl im beruflichen Umfeld als auch im Privatleben sein. Die Veranstaltung, die auch in einem sehr angenehmen Ambiente durchgeführt wurde, ist empfehlenswert für alle, die mehr über sich selbst und ihre Wirkung gegenüber anderen erfahren möchten und die Interesse daran haben, körpersprachliche Signale bewusst einzusetzen und damit überzeugender aufzutreten. Im Herbst findet eine Fortsetzungen bzw. im nächsten Jahr eine Wiederholung des Seminars statt.

Uta Seibold-Pfeiffer

 
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