Kollegium
Evaluation durch Experten des Ministeriums



Im ersten Schulhalbjahr 2013/2014 unterzog sich die Karl-Volkmar-Stoy-Schule einer externen Evaluation durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK). Auf unseren Wunsch hin ging das mit der Evaluation beschäftigte Expertenteam vorrangig der Frage nach: „In welchem Maß gelingt es der Karl-Volkmar-Stoy-Schule, folgende Merkmale guten Unterrichts (nach Meyer) umzusetzen: Klare Strukturierung des Unterrichts, Lernförderliches Klima, Inhaltliche Klarheit, Methodenvielfalt?" Eine umfangreiche Untersuchungsmethodik führte zu Erkenntnissen und Empfehlungen, die dem Kollegium der Schule und dem zuständigen Referenten des Staatlichen Schulamtes Ostthüringen am 7. Januar 2014 vorgestellt wurden. In einer anschließenden Diskussion mit dem Expertenteam wurden diese weiter vertieft.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Stoy-Schule in hohem Maß eigenverantwortlich und erfolgreich an der Schulentwicklung arbeitet. Diese wird nun durch die einmalige Zahlung eines Entwicklungsbonus seitens des TMBWK unterstützt. In der Folge der externen Evaluation sind die Ergebnisse nun zu analysieren und mittelfristige Entwicklungsziele herauszuarbeiten.

 
Aktuelle Fälle aus der Arbeitsgerichtsbarkeit



Viele Kollegen hatten Interesse bekundet und waren am 19. November 2013 zur Fortbildung zum Thema Arbeitsrecht erschienen. Als Referent konnte Herr Maiwald, Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Jena, gewonnen werden. Spannend erzählte er von Arbeitsgerichtsverhandlungen und übte dabei mit den Lehrern gleichzeitig den Umgang mit und die Leseweise von Gesetzestexten.

Gern hätten die Kollegen noch mehr Fragen gestellt, doch die Zeit war begrenzt. Nun hoffen wir, dass Herr Maiwald trotz der Schließung des Arbeitsgerichts Jena eine weitere Veranstaltung an unserer Schule durchführen wird und wir ihn auch gelegentlich bei Studienfahrten mit Klassen zum Arbeitsgericht Gera bei Verhandlungen und Güteterminen treffen werden.

R. Börner

 
Fortbildung Lexware pro 2013



Um die Verwendung von kaufmännischer Software im Unterricht weiter zu professionalisieren, führten wir am 19. November 2013 eine Schulung zu Lexware durch. Die Teilnehmer beschäftigten sich mit den Bereichen Buchführung, Anlagenverwaltung sowie Lohn und Gehalt. Frau Faupel vom Büroservice Nordhausen führte durch die Veranstaltung. Sie veranschaulichte praxisnah die Anwendung von Lexware und hatte viele praktische Beispiele aus dem Firmenalltag parat. Die Fragen der Teilnehmer wurden fachlich fundiert beantwortet und die Vorgehensweise begründet.

B. Pfingst

 
Gestaltung von Unterrichtseinstiegen und –abschlüssen



Die Arbeitsgruppe „Unterrichtsentwicklung" hatte am 12. November 2013 eingeladen, um einerseits ein Input zu diesem Thema zu geben, andererseits zum Austausch anzuregen und um bestimmte Methoden auch einmal selbst zu üben. Die Kollegen waren zahlreich erschienen und schätzten die Veranstaltung als sehr effektiv ein. Solche schulinternen Fortbildungen sind ein ideales Mittel, um im Kollegium über Unterrichtsmethoden miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig Hilfe zu geben. Im Januar 2014 ist eine Fortsetzung zum Thema „Methodische Großformen" geplant.

 
Deutsche Europapolitik



Ich trat am 23. September 2013 zusammen mit zwei weiteren Lehramtsanwärtern eine Reise an, die uns Europa ein Stück näher in unsere Identität holen sollte. So ging es nach Lebach in das Saarland, um von dort aus besondere Stätten der europäischen Geschichte sowie gegenwärtige europäische Institutionen kennenzulernen und unser Wissen zu Europa – besonders zur deutschen Europapolitik – zu vertiefen. Fast 70 Jahre Frieden in Europa sind keine Selbstverständlichkeit, wie uns sogleich durch den ersten Referenten des Auswärtigen Amtes (Herrn Gregor Forschbach) klar wurde. Am zweiten Tag fuhren wir nach Straßburg, mit dem Ziel, den Europarat kennenzulernen. Der Europarat mit seinen 47 Mitgliedsländern stellt die führende Organisation für Menschenrechte dar. Der dritte Tag begann mit einem Seminar unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Heiner Timmermann zum Thema: „Deutsche Außen- und Europapolitik als Friedenspolitik". Im Anschluss daran besuchten wir das Kloster von Tholey. Betretende Stille stellte sich unter den Reiseteilnehmern ein, als der Reisebus am vierten Tag den Hügel des Gedenkens an die gefallenen französischen Soldaten des Ersten Weltkrieges erklomm. Die tausenden Grabkreuze sowie das Beinhaus, in dem die Gebeine der gefallenen Soldaten liegen, lassen die schrecklichen Ausmaße des Ersten Weltkrieges nur vermuten. Die geführte Besichtigung im Fort Douaumont, der größten Verteidigungsanlage des Befestigungsrings um Verdun, vermittelte einen nicht wiederzugebenden Einblick in das damalige Kriegsgeschehen. Gefesselt dieser Erlebnisse ging die Reise weiter nach Scy-Chazelles. Dort besuchten wir das Haus von Robert Schuman, um mit seinen jungfräulichen Ideen eines Vertrages über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vertraut gemacht zu werden. Die letzte Station dieses Tages bildete der Metzer Dom. Am fünften und somit letzten Tag konnten wir an einem abschließenden Vortrag zum Thema „Welches Europa soll es sein" – Zukunftswerkstatt 2020 und 2030, teilnehmen, geleitet von Herrn Nikolaus Schmeja (Oberst iG, aD).

A. Schmidt

 
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