Kollegium
Mit dem Jugendoffizier im Gespräch



Am 14. Februar 2013 stand Hauptmann Sebastian Brunner, der zuständige Jugendoffizier, den Kollegen der Fachkonferenz Gesellschaftswissenschaften zu einem Vortrag unter dem Titel „ Die Parlamentsarmee: Bundeswehr zwischen Gehorsam und Gewissensfreiheit" , an den sich eine Diskussionsrunde anschloss, zur Verfügung. Es ging um Fragstellungen wie zum Beispiel: Ist die Bundeswehrwehr nunmehr – nach Aussetzung der Wehrpflicht – ein normaler Arbeitgeber? Welches Bild herrscht in der Bevölkerung vom sogenannten Bürger in Uniform? Und welche Aufgabe hat ein Jugendoffizier? Kritisch beleuchtet wurden u.a. die Werbeclips der Bundeswehr, die unter dem Slogan „Wir.dienen.Deutschland." öffentlichkeitswirksam im Kino oder Fernsehen laufen. Einig waren sich die Kollegen, dass der Jugendoffizier eine wichtige Aufgabe im Rahmen der politischen Bildung wahrnimmt und insbesondere bei außenpolitischen Fragestellungen den Unterricht ergänzen kann. Am Vormittag hatte Hauptmann Brunner folgerichtig am Sozialkundeunterricht der Klassen FS 12-Vz, BKK 11 und FL 11 teilgenommen und sich dort der Diskussion um die Bundeswehr – insbesondere der Rolle der Frauen in der Bundeswehr – gestellt.

 
Argumentationstraining gegen rechte Parolen



Bereits im Sommer 2012 hatten sich das gesamte Kollegium unserer Schule mit rechtsextremen Symbolen und entsprechender Bekleidung auseinander gesetzt. Damals entstand der Wunsch, sich auch kritisch mit rechtsextremen Parolen zu beschäftigen und ein handlungsorientiertes Training durchzuführen, um sowohl im Unterricht als auch im privaten oder öffentlichen Leben gegen menschenverachtende Sprüche vorgehen zu können. Am 15. Januar 2013 fand sich eine Gruppe von Kollegen zusammen, sowie zwei Referenten von MOBIT, um in einem 6-stündigen Workshop intensiv am Thema zu arbeiten. In Rollenspielen wurden das Funktionieren solcher Parolen hinterfragt und Handlungsstrategien entwickelt, um mit Sprüchen wie zum Beispiel: „Die leben alle auf unsere Kosten.", umzugehen. Fazit war, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, Parolen immer wieder kritisch hinterfragen und deutlich Stellung beziehen.

Eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus ist für April 2013 geplant. Dann werden sich Lehrerinnen und Lehrer - wieder unterstützt von MOBIT - mit rechtsextremer Musik befassen.

 
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