Kollegium
Zukunftsdiskurs Thüringen 2020




Bild (v.l.n.r.): Prof. Dr. Gabriele Beibst (Rektorin der FH Jena), Minister Matthias Machnig (TMWAT), Moderatorin Lioba Knipping (TLZ), Dr. Michael Kaschke (Vorsitzender des Konzernvorstandes der Carl Zeiss AG), Wilfried Röpke (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH)

Foto: Karl-Volkmar-Stoy-Schule



Ein hochkarätig besetztes Regionalforum beschäftigte sich am 10. Juli 2013 mit der Frage, wie dauerhaft die Innovationskraft Thüringens gestärkt werden kann. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie hatte eingeladen und Vertreter der großen Jenaer Unternehmen, der Klein- und Mittelständigen Unternehmen, der Hochschulen und Forschungsinstitute, verschiedener Netzwerke, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft u. v. m. kamen. Neben vielen innovationsfördernden Einflüssen wie Infrastrukturförderung, Ansiedlungspolitik, Forschungs- und Entwicklungsförderung wurde auch die Notwendigkeit der Internationalisierung der Aus- und Fortbildung sowie der Förderung unternehmerischen Denkens als Faktoren einer unumgänglichen Fachkräftebedarfsdeckung herausgearbeitet. Unser Schulleiter, Richard Brömel, sah auch in Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern am Rande der Tagung die Profilbildung der Karl-Volkmar-Stoy-Schule auf einem entsprechenden Kurs.

 
Schulleiter als Stellvertreter in Landesschulbeirat berufen

Unser Schulleiter, Richard Brömel, wurde im Juni 2013 als Stellvertreter in den Landesschulbeirat berufen. Der Beirat berät über Thüringer Gesetze und Verordnungen, soweit sie grundsätzlich schulische Fragen betreffen. Themen sind außerdem Lehrpläne, Stundentafeln, Schulordnungen und Schulversuche.

 
Fortbildung bei Jenovation

In der Vergangenheit hatten einige Kollegen unserer Schule bereits die Möglichkeit, an Fortbildungen von Jenovation teilzunehmen. Das Jenaer Unternehmen begleitet seit mehr als 10 Jahren Fach- und Führungskräfte erfolgreich auf ihrem Weg zu mehr persönlicher und beruflicher Kompetenz. Ich hatte die Gelegenheit, am 3. und 4. Juni 2013 das Seminar „Kommunikation und Körpersprache" zu besuchen. In einer kleinen Gruppe fand das praxisorientierte Training mit Jennifer Claire Maags im Jentower statt. Intensiv wurde an beiden Tagen Wissen erarbeitet, vor laufender Kamera geübt und reflektiert. Insbesondere das Training und das dazugehörige Feedback zum Führen schwieriger Gespräche und zur Reaktion auf Einwände können hilfreich sowohl im beruflichen Umfeld als auch im Privatleben sein. Die Veranstaltung, die auch in einem sehr angenehmen Ambiente durchgeführt wurde, ist empfehlenswert für alle, die mehr über sich selbst und ihre Wirkung gegenüber anderen erfahren möchten und die Interesse daran haben, körpersprachliche Signale bewusst einzusetzen und damit überzeugender aufzutreten. Im Herbst findet eine Fortsetzungen bzw. im nächsten Jahr eine Wiederholung des Seminars statt.

Uta Seibold-Pfeiffer

 
Professor Spitzer warnt vor digitaler Demenz



Die Aula der Friedrich-Schiller-Universität war am 8. Mai 2013 mehr als gefüllt, so dass zahlreiche Gäste mit einem Stehplatz vorlieb nehmen mussten. Hunderte waren der Einladung des Collegium Europaeum Jenense gefolgt, Prof. Dr. Manfred Spitzer von der Universität Ulm zu hören. Der Psychologe und Hirnforscher sprach über „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen". Zunächst erläuterte er auf unterhaltsame Weise, wie das menschliche Gehirn funktioniert und wie Lernprozesse ablaufen. Verschiedenste Studien wurden von ihm als Beweise herangezogen. So sprach er zum Beispiel über Londoner Taxifahrer, die 25 000 Straßen kennen müssen, um eine Lizenz zu bekommen und die nachweislichen Auswirkungen auf das Gehirn der Fahrer. Prof. Spitzer referierte anschließend über das Lernen und die Sozialkontakte in Kindheit und Jugend. Anschaulich zeigte er, dass die Lernleistung bei Nutzung von elektronischen Medien in Schule und Freizeit erwiesenermaßen abnimmt. Er kam zum Ergebnis, dass weder Fernseher, Smartphone, Tablet noch Computer sinnvoll in der frühkindlichen Bildung eingesetzt werden können. „Schenk einem Jungen eine Spielkonsole, das garantiert Schulprobleme", so sein Fazit. Die Kollegen der Fachkonferenz Gesellschaftswissenschaften und der Schulleiter, die den Vortrag und die anschließende Diskussion erleben konnten, waren begeistert und werden einige Erkenntnisse auch in ihrem Unterricht umsetzen.

 
Mobiles Klassenzimmer



In unserer Schule befindet sich seit 2012 ein „Mobiles Klassenzimmer", d.h. es wurden zwei Räume speziell als Gruppen- bzw. Projektarbeitsräume mit neuen Möbeln und neuer Technik ausgestattet. Teilweise sind Tische und Stühle höhenverstellbar, so dass auch Unterrichtsinhalte aus der Bürowirtschaft wie zum Beispiel die Ergonomie des Arbeitsplatzes praktische Anwendung finden. Ein fahrbarer Wagen mit mehreren Notebooks einschließlich Internetzugang und ein Whiteboard ergänzen die neue Ausstattung. Diese Räume sind in besonderer Weise für Unterricht geeignet, in dem die Schüler und Auszubildenden selbsttätig werden. Im Sinne einer modernen Unterrichtsentwicklung stehen diese Räume für alle Fächer und Lernfelder zur Verfügung und können von Kollegen bzw. Klassen auf Wunsch genutzt werden.

 
«StartZurück11121314151617WeiterEnde»

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL
Copyright © 2018 Stoyschule. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.