TTIP – Was bringen uns Freihandelsabkommen?




In der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 13. April 2015 in der Friedrich-Schiller-Universität standen Vor- und Nachteile des TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) im Mittelpunkt. Da noch eine gewisse Unkenntnis über dieses Handelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union in der Bevölkerung besteht, wurden zunächst die grundlegenden Sachverhalte erläutert. Im Podium hatten Prof. Dr. Andreas Freytag, Wirtschaftswissenschaftler von der FSU Jena, Dr. Ralph Walther, Geschäftsführer der Thüringer Verbraucherzentrale e.V., und Dr. Daniel Mitrenga, Leiter volkswirtschaftliche Grundsatzfragen des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Platz genommen. MdB Albert H. Weiler (CDU) moderierte die Diskussion. Elemente wie die oft zitierten „Chlorhühner" als auch die Erhaltung nationaler Standards sowie Probleme des Investitionsschutzabkommens fanden durch eine teilweise kontroverse Diskussionsrunde im Gremium das Interesse der zahlreich erschienen Zuhörer – unter ihnen die Fachschüler der Klasse FS 11-TZ. Fragen zum Thema wurden allerdings stets unter dem Vorbehalt einer gewissen Unverbindlichkeit beantwortet, da die Verhandlungen zum TTIP immer noch hinter „verschlossenen Türen" stattfinden.

 
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