Kollegium
Fachtag zur beruflichen Integration junger Geflüchteter



Großen Zuspruch fand am 29. August 2016 ein Fachtag unter dem Titel "Auf Spurensuche: effektive Wege und Methoden sozialer und beruflicher Integration junger Geflüchteter", den die ÜAG Jena in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit organisierte. Bevor in drei Arbeitsgruppen die Teilnehmer  praktische Erfahrungen zu den bisher aufgetretenen Problemen und Lösungsansätze besprachen, beleuchteten drei Referenten unterschiedliche Aspekte des Integrationsprozesses. Diplom-Politologe Uwe Wienholz (Berlin) sprach zum Thema "Junge Flüchtlinge - warum sie die Systeme der Jugendsozialarbeit herausfordern".   Dem schloss sich Dr. Ulrich Walwei (Nürnberg) mit umfangreichen statistischem Material zum Aspekt "Auf Stellensuche - Wege geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt" an. Psychologe und Essener Caritas-Direktor Dr. Björn Enno Hermans (siehe Bild) gelang es in einem sehr lebendigen Vortrag, die "(Berufs-) Sprache als notwendige Voraussetzung zur Integration" zu untersuchen. Der Schulleiter, Herr Brömel, vertrat bei diesem Fachtag die Karl-Volkmar-Stoy-Schule.

 
Thüringer Bildungssymposium vor der Haustür



Am 27. August 2016 fand zum 13. Mal das Thüringer Bildungssymposium statt. Veranstaltungsort war der Campus der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Schwerpunkt, mit dem sich ca. 500  Lehrer und Bildungsexperten beschäftigten, war "Interkulturelle Bildung". Die Workshops und Vorlesungen befassten sich zum Beispiel mit Inklusion, Interkulturalität oder alltagsintegrierter Sprachförderung. Gefragt waren aber auch Veranstaltungen zur Stressbewältigung im Schulalltag oder zur Gewaltprävention. Zudem waren verschiedene Akteure mit Präsentationsständen vor Ort. So ergaben sich Möglichkeiten zum Gespräch mit Vertretern des Thillm, der Volkshochschule, des Projektes „Demokratisch Handeln" usw. Seitens der Stoyschule waren u .a Schulsozialpädagogin Marlen Kellermann und Kollegin Uta Seibold-Pfeiffer vor Ort und nutzten die Gelegenheiten zur Fortbildung.

 
Fortgebildet ins neue Schuljahr



Am 5. und 9. August 2016 nutzten die Kollegen der Schule insgesamt fünf Fortbildungen, die schulintern organisiert wurden. So konnte man am Freitag entweder an einem Seminar für Achtsamkeitstraining oder an einer Betriebsbesichtigung bei VIEGA in Großheringen teilnehmen. Das Unternehmen VIEGA stellt an mehreren Standorten Heizungs- und Sanitärtechnik her und zählt zu den Top-Arbeitgebern in der Metallindustrie mit einer sehr hohen Zufriedenheit der Mitarbeiter.  Die Teilnehmer der Besichtigung hatten im Anschluss die Möglichkeit zur Einkehr im Weingut Zahn. Erwähnenswert ist, dass eine Gruppe von Kollegen mit dem Fahrrad in Großheringen anreiste und somit auch die traditionelle Radtour in der diesjährigen Vorbereitungswoche Platz fand. Parallel konnte man am Dienstag zwischen der Veranstaltung „Umgang mit Drogenkonsumenten im Schulalltag", einem Theaterpädagogik-Workshop und der Führung durch die Thüringer Universitätsbibliothek wählen. Alle Fortbildungen wurden von den Teilnehmern als interessant und gewinnbringend eingeschätzt. Neben der Vermittlung von  Wissen und Methoden wurde auch der Teamgeist gestärkt, so dass nun das neue Schuljahr kommen kann.

 
Die “Ermöglicherin“ geht



"Für mich waren Sie die Ermöglicherin", so verabschiedete der Schulleiter unsere langjährige Kollegin Edda Schwermer am 23. Juni 2016 in den Ruhestand. Das Wort steht zwar nicht im Duden, doch es beschreibt die Frau, die für die Finanzen, die Schulbücher, die Schülerfirma JKJ und vieles mehr zuständig war. Sie bereite Veranstaltungen vor, betreute die Lesepaten, verhandelte mit der Reinigungsfirma, wenn etwas nicht klappte, .... unterrichte "nebenbei" in Fachpraxis und Datenverarbeitung und war Mitglied von Lehrplan- und Prüfungskommissionen. Viele Jahre hat sie die Aufgaben des Stellvertretenden Schulleiters übernommen. Und nicht zuletzt war sie eine Kollegin, die immer für einen Spaß zu haben war und für jeden ein offenes Ohr hatte. Liebe Frau Schwermer, liebe Edda, Danke für alles!

 
7. Weimarer Wirtschaftsforum



Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWdG) lud am 20. Juni 2016 Unternehmer, Wissenschaftler, Politiker, Verbands- und Schulvertreter zum nunmehr 7. Wirtschaftsforum nach Weimar ein. Schwerpunktthema war der digitale Wandel in Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Analyse des Fraunhofer-Institutes für System- und Innovationsforschung prognostiziert für die Thüringer Wirtschaft ein zusätzliches jährliches Wachstumspotenzial von 180 bis 258 Millionen EUR durch die Digitalisierung. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sagte in seiner Eröffnungsrede:  "Die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche der Wirtschaft und schafft  neue Märkte und Nachfragepotenziale - deshalb sprechen wir in Thüringen auch bewusst von Wirtschaft 4.0". Das Wirtschaftsforum machte deutlich, dass sich alle Bereiche der Wirtschaft einschließlich Auftragsakquise, Produktion und Handel grundlegend ändern werden. Am Rande der Tagung sagten Georg Maier, Staatssekretär im TMWWdG, und Dr. Mauricio Matthesius, Leiter Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0, zu, mit Schülern unserer Schule die Chancen und Risiken der Digitalisierung im nächsten Schuljahr zu diskutieren.

 
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