Kollegium
Studienbesuch US-amerikanischer Entscheidungsträger im Bildungsbereich



Vom 16. bis 21. September 2016 weilte eine 13-köpfige Gruppe US-amerikanischer Bildungsexperten in Thüringen. Im Rahmen des Thementages „Berufliche Bildung" erhielt unsere Schule die Möglichkeit, sich am ThILLM in Bad Berka zu präsentieren und einen Einblick in die Bildungsgänge und die schulischen Besonderheiten zu geben. Die Teilnehmenden - High School Principals, Superintendents of School District sowie Directors of/ Specialists for World Languages and International Education am Department of Education einzelner Bundesstaaten - zeigten sich höchst interessiert am Gedankenaustausch und tauchten in intensiven Gesprächsrunden mit Kollegin Schwarz-Haderek ein in die kaufmännische Bildung an der Karl-Volkmar-Stoy-Schule.

 
Schulleiterdienstberatung an Stoyschule



Für die turnusmäßige Dienstberatung der Schulleiter Ostthüringer berufsbildender Schulen war am 31. August 2016 die Stoyschule Gastgeber. Die zuständige Referentin des Staatlichen Schulamtes Frau Härtel (5. v. l.) beriet mit den Schulleitern eine Vielzahl rechtlicher und organisatorischer Themen. Sowohl das denkmalgeschützte Schulgebäude mit seinen modern ausgestatteten Unterrichtsräumen als auch die Versorgung durch die Schülerfirma JKJ e. V. fielen den Gästen sehr positiv auf.

 
Verleihung des Weimarer-Dreieck-Preises



Auf Einladung des Weimarer Dreieck e. V. - in der man durchaus eine Würdigung der Europaarbeit der Stoyschule sehen kann - nahm der Schulleiter, Herr Brömel, an der Festveranstaltung zur Verleihung des Weimarer-Dreieck-Preises am 29.08.2016 in Weimar teil. Im 25. Jahr des Bestehens  des Vereines und einen Tag, nachdem die Außenminister Polens, Frankreichs und Deutschlands sich zu Arbeitsgesprächen in Weimar getroffen hatten, wurden vor einem prominenten Publikum die Universitäten von Angers, Zielonogórski und Vechta für ein bereits seit 26 Jahren andauerndes Projekt ausgezeichnet, im dem jährlich ca. 40 Studenten aus Frankreich, Polen und Deutschland gemeinsam an unterschiedlichen Themen mittels deutschsprachiger Texte arbeiten. Eines der Grußworte hielt die Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, Béatrice Angrand. Sie würdigte u. a. die Vielzahl bi- und trinationaler Aktivitäten auf verschiedensten Ebenen, z. B. von Schulen, Hochschulen, Vereinen und dem Freistaat Thüringen. Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, hat in seiner Laudatio aus sehr persönlicher Sicht, in die er auch Kindheitserlebnisse einfließen ließ, zur Bereitschaft aufgerufen, in Diskussionen und Gesprächen auch die Sichtweise des Gegenüber einzunehmen, um wirkliches Verstehen zu erreichen. Mit Beispielen aus seiner internationalen Arbeit konnte er dies überzeugend begründen.

 
Fachtag zur beruflichen Integration junger Geflüchteter



Großen Zuspruch fand am 29. August 2016 ein Fachtag unter dem Titel "Auf Spurensuche: effektive Wege und Methoden sozialer und beruflicher Integration junger Geflüchteter", den die ÜAG Jena in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit organisierte. Bevor in drei Arbeitsgruppen die Teilnehmer  praktische Erfahrungen zu den bisher aufgetretenen Problemen und Lösungsansätze besprachen, beleuchteten drei Referenten unterschiedliche Aspekte des Integrationsprozesses. Diplom-Politologe Uwe Wienholz (Berlin) sprach zum Thema "Junge Flüchtlinge - warum sie die Systeme der Jugendsozialarbeit herausfordern".   Dem schloss sich Dr. Ulrich Walwei (Nürnberg) mit umfangreichen statistischem Material zum Aspekt "Auf Stellensuche - Wege geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt" an. Psychologe und Essener Caritas-Direktor Dr. Björn Enno Hermans (siehe Bild) gelang es in einem sehr lebendigen Vortrag, die "(Berufs-) Sprache als notwendige Voraussetzung zur Integration" zu untersuchen. Der Schulleiter, Herr Brömel, vertrat bei diesem Fachtag die Karl-Volkmar-Stoy-Schule.

 
Thüringer Bildungssymposium vor der Haustür



Am 27. August 2016 fand zum 13. Mal das Thüringer Bildungssymposium statt. Veranstaltungsort war der Campus der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Schwerpunkt, mit dem sich ca. 500  Lehrer und Bildungsexperten beschäftigten, war "Interkulturelle Bildung". Die Workshops und Vorlesungen befassten sich zum Beispiel mit Inklusion, Interkulturalität oder alltagsintegrierter Sprachförderung. Gefragt waren aber auch Veranstaltungen zur Stressbewältigung im Schulalltag oder zur Gewaltprävention. Zudem waren verschiedene Akteure mit Präsentationsständen vor Ort. So ergaben sich Möglichkeiten zum Gespräch mit Vertretern des Thillm, der Volkshochschule, des Projektes „Demokratisch Handeln" usw. Seitens der Stoyschule waren u .a Schulsozialpädagogin Marlen Kellermann und Kollegin Uta Seibold-Pfeiffer vor Ort und nutzten die Gelegenheiten zur Fortbildung.

 
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