Kollegium
Direktoren beruflicher Gymnasien im Austausch



Schulleiter aus sechs Bundesländern trafen sich vom 21. bis 24. September in Bad Oldesloe zur ihrer Bundestagung 2016, die damit quantitativ weniger besucht war als in den vergangenen Jahren. Die vielfältigen Themen und Erfahrungsberichte boten allerdings den Teilnehmern umfassende Informationen und Anlass zu vertiefenden Diskussionen. Herausragend war unter anderem der Vortrag von Rainer Schulz, Geschäftsführer des Hamburger Instituts Berufliche Bildung (HIBB), über "Die Organisationsformen der beruflichen Bildung in Hamburg". Über den "Stand der Entwicklung eines Schleswig-Holsteinischen Instituts für Berufliche Bildung (SHIBB)" informierte Jan Nissen, Leiter des Referats Berufliche Bildung des zuständigen Ministeriums. Begeisternd berichtete Hans-H. Henken über die neuen Möglichkeiten seit der Umwandlung "seiner" beruflichen Schule in eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts - ein Regionales Bildungszentrum. Zu sehr kontroversen Standpunkten führte Arne Burmeisters Darstellung des Hamburger Lehrer-Arbeitszeitmodells, zum Beispiel wegen der Faktorisierung der Aufgaben und Fächer sowie der Art der Arbeitszeitverlagerung von unterrichtsfreien Tagen (Ferienzeiten ohne Urlaub) in die Nichtferienzeit. Im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuches bei der Firma BAADER Food Processing Machinery Lübeck standen das dortige Ausbildungssystem und die den Absolventen beruflicher Gymnasien gebotenen vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Schulleiter unserer Schule, Herr Brömel, wird auch im kommenden Jahr Landesbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft für Thüringen sein.

 
Studienbesuch US-amerikanischer Entscheidungsträger im Bildungsbereich



Vom 16. bis 21. September 2016 weilte eine 13-köpfige Gruppe US-amerikanischer Bildungsexperten in Thüringen. Im Rahmen des Thementages „Berufliche Bildung" erhielt unsere Schule die Möglichkeit, sich am ThILLM in Bad Berka zu präsentieren und einen Einblick in die Bildungsgänge und die schulischen Besonderheiten zu geben. Die Teilnehmenden - High School Principals, Superintendents of School District sowie Directors of/ Specialists for World Languages and International Education am Department of Education einzelner Bundesstaaten - zeigten sich höchst interessiert am Gedankenaustausch und tauchten in intensiven Gesprächsrunden mit Kollegin Schwarz-Haderek ein in die kaufmännische Bildung an der Karl-Volkmar-Stoy-Schule.

 
Schulleiterdienstberatung an Stoyschule



Für die turnusmäßige Dienstberatung der Schulleiter Ostthüringer berufsbildender Schulen war am 31. August 2016 die Stoyschule Gastgeber. Die zuständige Referentin des Staatlichen Schulamtes Frau Härtel (5. v. l.) beriet mit den Schulleitern eine Vielzahl rechtlicher und organisatorischer Themen. Sowohl das denkmalgeschützte Schulgebäude mit seinen modern ausgestatteten Unterrichtsräumen als auch die Versorgung durch die Schülerfirma JKJ e. V. fielen den Gästen sehr positiv auf.

 
Verleihung des Weimarer-Dreieck-Preises



Auf Einladung des Weimarer Dreieck e. V. - in der man durchaus eine Würdigung der Europaarbeit der Stoyschule sehen kann - nahm der Schulleiter, Herr Brömel, an der Festveranstaltung zur Verleihung des Weimarer-Dreieck-Preises am 29.08.2016 in Weimar teil. Im 25. Jahr des Bestehens  des Vereines und einen Tag, nachdem die Außenminister Polens, Frankreichs und Deutschlands sich zu Arbeitsgesprächen in Weimar getroffen hatten, wurden vor einem prominenten Publikum die Universitäten von Angers, Zielonogórski und Vechta für ein bereits seit 26 Jahren andauerndes Projekt ausgezeichnet, im dem jährlich ca. 40 Studenten aus Frankreich, Polen und Deutschland gemeinsam an unterschiedlichen Themen mittels deutschsprachiger Texte arbeiten. Eines der Grußworte hielt die Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, Béatrice Angrand. Sie würdigte u. a. die Vielzahl bi- und trinationaler Aktivitäten auf verschiedensten Ebenen, z. B. von Schulen, Hochschulen, Vereinen und dem Freistaat Thüringen. Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, hat in seiner Laudatio aus sehr persönlicher Sicht, in die er auch Kindheitserlebnisse einfließen ließ, zur Bereitschaft aufgerufen, in Diskussionen und Gesprächen auch die Sichtweise des Gegenüber einzunehmen, um wirkliches Verstehen zu erreichen. Mit Beispielen aus seiner internationalen Arbeit konnte er dies überzeugend begründen.

 
Fachtag zur beruflichen Integration junger Geflüchteter



Großen Zuspruch fand am 29. August 2016 ein Fachtag unter dem Titel "Auf Spurensuche: effektive Wege und Methoden sozialer und beruflicher Integration junger Geflüchteter", den die ÜAG Jena in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit organisierte. Bevor in drei Arbeitsgruppen die Teilnehmer  praktische Erfahrungen zu den bisher aufgetretenen Problemen und Lösungsansätze besprachen, beleuchteten drei Referenten unterschiedliche Aspekte des Integrationsprozesses. Diplom-Politologe Uwe Wienholz (Berlin) sprach zum Thema "Junge Flüchtlinge - warum sie die Systeme der Jugendsozialarbeit herausfordern".   Dem schloss sich Dr. Ulrich Walwei (Nürnberg) mit umfangreichen statistischem Material zum Aspekt "Auf Stellensuche - Wege geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt" an. Psychologe und Essener Caritas-Direktor Dr. Björn Enno Hermans (siehe Bild) gelang es in einem sehr lebendigen Vortrag, die "(Berufs-) Sprache als notwendige Voraussetzung zur Integration" zu untersuchen. Der Schulleiter, Herr Brömel, vertrat bei diesem Fachtag die Karl-Volkmar-Stoy-Schule.

 
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