Kollegium
„DigitalTour 2017" macht an Stoyschule Halt



Die Landtagsabgeordnete Madeleine Henfling (im Bild 2. v. r.), Sprecherin für Netzpolitik der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, weilte am 29.06.2017 zu einem Arbeitsbesuch an unserer Schule. Sie informierte sich mit ihrem Team zunächst bei einem Rundgang durch das historische Gebäude über die technische Ausstattung und digitale Infrastruktur der Jenaer Wirtschaftsschule. In einem anschließenden Gespräch erörterte die Abgeordnete mit dem Schulleiter Richard Brömel und den Schulleitungsmitgliedern Uta Seibold-Pfeiffer und Dr. Claus Rose Fragen zur Medienbildung, zum Datenschutz im Schulwesen, zum Einsatz von Softwarelösungen und zur Kommunikation zwischen Behörden und schulischen Einrichtungen. Ein besonderes Anliegen war es für Henfling, Digitalisierung nicht auf Industrie und Wirtschaft zu beschränken, sondern eine zukunftsfähige Bildungspolitik in Vorbereitung auf ein Leben und Arbeiten in einer digitalisierten Welt voranzutreiben. Im Verlauf der Woche besuchte das Team auf seiner „DigitalisierungsTour 2017“ neben Firmen, Bildungseinrichtungen, Vereinen und kommunalen Entscheidungsträgern auch den Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Dr. Lutz Hasse. Nach Ansicht der Abgeordneten habe Thüringen großen Nachholbedarf in Sachen „digitaler Revolution“ mit all ihren Chancen und Risiken. Es sei in der Mitte der Legislaturperiode an der Zeit, das Thema Digitalisierung in den parlamentarischen Diskussions- und Gesetzgebungsprozess einzubringen.
 
Inklusion in der Kommune



Der Deutsche Städtetag und die Stadtverwaltung Jena organisierten die Fachtagung „Inklusion in der kommunalen Bildungslandschaft“, die am 30. und 31. März 2017 in Jena stattfand. Experten aus Wissenschaft, Lehre und Verwaltung diskutierten mit den etwa 200 Teilnehmern viele Aspekte der Inklusion benachteiligter Menschen in  Bildungseinrichtungen. Zu kurz kamen im umfangreichen und thematisch breiten Programm Inklusionsaspekte während der frühkindlichen Erziehung  und während der Berufsausbildung. Letzteres brachte unser Schulleiter in den Workshop „Netzwerke für Bildungsübergänge“ ein.
 
Lehrer am Fraunhofer IOF


Als eines von 69 Instituten deutschlandweit betreibt das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) Forschung, die von der Industrie in Auftrag gegeben und zum Beispiel in der Weltraumforschung oder dem Fahrzeugbau genutzt wird. So sind der sogenannte Lichtteppich des 7er BMW und Leichtgewichtspiegel Forschungsergebnisse des IOF. Benannt ist die Gesellschaft nach dem Forscher, Erfinder und Unternehmer Joseph von Fraunhofer. Dr. Stefan Riehemann stellte am 28. März 2017 acht Kollegen aus den Fachkonferenzen Mathematik/ Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften das Institut auf dem Beutenberg Campus vor. Neben einem Vortrag zum Institut, zu den Forschungsbereichen und den Arbeitsbedingungen konnte die Gruppe einen Blick in Labore, Reinräume und die Feinmechanik-Werkstatt werfen.

 
Lernen im Landtag



50 Pädagogen beschäftigten sich am 21. März 2017 mit dem Thüringer Landtag als Lernort. Zum wiederholten Mal hatte die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landtagsverwaltung eingeladen, um die Bildungsangebote vorzustellen. Neu ist zum Beispiel, dass der Vortrag des Besucherdienstes auch bilingual möglich ist und dass demnächst ein Imagefilm über das Parlament zum Einsatz kommen soll. Auch der Plenarsaal  konnte besichtigt werden. Im Anschluss standen die  bildungspolitischen Sprecher aller fünf Fraktionen zum Gespräch zur Verfügung. Dabei ging es um die politische Bildung an Schulen aber auch um die Arbeitsbedingungen der Lehrer im Freistaat, um Neueinstellungen und Verbeamtungen. Am Nachmittag stellte sich der Thüringer Bürgerbeauftragte Dr. Herzberg vor. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele stellte er seine Aufgaben und Interventionsmöglichkeiten dar. Für unsere Schule nahmen die Kolleginnen Kellermann und Seibold-Pfeiffer teil.

 
AG Europaschule im Bundeselternrat



Im Rahmen der Fachtagung der Ausschüsse Berufsbildende Schulen und Hauptschulen im Bundeselternrat vom 20. bis 22.01.2017 in Potsdam stellte sich unsere Schule, vertreten durch Kollegin Antje Serfling, als Europaschule vor. Der Bundeselternrat vertritt die Interessen der Eltern von mehr als 11 Mio. Schülerinnen und Schülern in Deutschland gegenüber der Kulturministerkonferenz. Das Jahresthema 2017 für die Arbeit der Delegierten lautet „Bildung in Europa – von anderen lernen“. Frau Serfling ging während ihrer Präsentation auf die Ergebnisse unserer Arbeitsgruppe Europaschule und hier besonders auf die gelungene Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule in Plzen/Tschechien ein. Verschiedenartigkeit in der Unterrichtsgestaltung, aber auch Parallelen hinsichtlich der Problemlagen wurden diskutiert und ausgewertet. Mit ehrlichem Applaus und einem herzlichen Dankeschön der Delegierten wurde der Vortrag von Frau Serfling belohnt. Angeregt und vermittelt wurde dieser Kontakt von unserem ehemaligen Schulelternsprecher Frank Wenzel, nunmehr Vorsitzender für die Berufsbildenden Schulen im Bundeselternrat.
 
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