Aktuell
Charlotte-Figulla-Preis 2019 gewonnen



Am 24. Mai 2019 wurde gleichzeitig mit dem Charlotte-Figulla-Preis 2019 auch der Zivilcourage-Preis der Stadt Jena im Historischen Rathaus verliehen. „Mut und Haltung sind Muskeln, die trainiert werden können….“, das waren die Worte der diesjährigen Gewinnerin des Zivilcourage-Preises, Silke Dombrowski. Sie zeigte einem Auszubildenden, der wiederholt der rechtsextremistischen Szene zuzuordnende Symbole und Kleidung in ihrem Unternehmen getragen hatte, deutliche Grenzen. Nach monatelangen Auseinandersetzungen mit ihm und der Thematik wurde das Ausbildungsverhältnis beendet.

Sechs Klassen, Schülergruppen bzw. Einzelpersonen konnten sich an dem Abend über den Charlotte-Figulla-Preis im Gesamtwert von 1.500 Euro freuen. Unter ihnen die Klasse BFS 18-2 unserer Schule. Sie hatte sich im Fachpraxis- und Sozialkundeunterricht unterstützt durch die Schulsozialpädagogin mit dem Thema „Lebenswert“ beschäftigte und eine „Installation mit Spiegel“ eingereicht, die neben einem Spiegel persönliche Texte und Portraits der Schüler zeigt. Die Schüler reflektierten ihre Lebenssituation und schrieben über Wünsche, Hoffnungen und Ziele. Der Betrachter der Installation blickt in den Spiegel und wird angehalten, selbst über den Wert des Lebens nachzudenken. Der Beitrag wurde mit einem Hauptpreis, dotiert mit 400 Euro, gewürdigt. Die Installation sei simpel und genial zu gleich und habe die Mitglieder der Jury tief berührt. Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (im Bild links) gratulierte den Jugendlichen, ebenso wie Preisstifter Professor Hans-Reiner Figulla (im Bild rechts).

 
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Im Rahmen des Englischunterrichts absolvierte die Klasse BFS 18-1 am 24. Mai 2019 eine Stadtführung in englischer Sprache. Die Jugendlichen erkundeten mit ihrer Fachlehrerin und der Schulsozialpädagogin Sehenswürdigkeiten in der Jenaer Innenstadt. Per Actionbound, erstellt durch die Klasse IK 17-1, wurden Stationen in Jena nicht nur analog vorgestellt, sondern die Schüler erhielten über die App digital praktische Anweisungen – natürlich in englischer Sprache. Nach zahlreichen Selfies, dem Suchen von Standortkoordinaten und dem Vortragen kleiner Texte zu den Sehenswürdigkeiten erhielten die Jugendlichen als kleine Anerkennung je eine Frisbee-Scheibe.
 
Juniorwahl parallel zur Europawahl




Die Juniorwahl am 23. Mai 2019 - parallel zur Europawahl am 26. Mai 2019 - hat den Erst- und Jungwählern den wichtigen Wahlsonntag in Erinnerung gerufen. Alle Schüler der 20 Klassen, die an diesem Donnerstag in unserem Haus Unterricht hatten, waren unabhängig von Alter und Staatsangehörigkeit aufgerufen, teilzunehmen. Viele nutzten die Chance und schauten in einem der beiden Wahllokale, die von den Klassen BFS 18-1 und BFS 18-2 betreut wurden, vorbei. Welche Partei soll man wählen? Ab welchem Alter ist man bei Kommunal- und Europawahlen wahlberechtigt? Wie geht das eigentlich, wenn man ins Wahllokal hineinkommt? So ergab sich viel Gesprächsstoff auf dem Gang vor den Wahlräumen und sicher auch danach. Die Wahlergebnisse der Stoyschule werden genau wie die realen Ergebnisse erst am Sonntag nach 18:00 Uhr veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt kann man unter www.juniorwahl.de die bundesweiten Ergebnisse der Juniorwahl zusammengefasst für alle ca. 2.800 beteiligten Schulen erfahren.

Schon heute hat sich die Stoyschule angemeldet, um bei der Juniorwahl parallel zur Thüringer Landtagswahl im Oktober 2019 dabei sein zu können.

 
Vierjähriges Projekt „JenaJobBlog“ beendet



Am Montag, dem 20.05.2019, fand die feierliche Übergabe unseres Projekts „JenaJobBlog“ an die Sieben Wunder GmbH statt. Wir verabschieden uns von diesem innovativen und einmaligen Schulprojekt mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es ist sehr traurig, dass wir den Blog, der wir an der Schule aufgebaut haben und der wie eine Stellenbörse funktioniert, nicht mehr weiterführen können. Andererseits freuen wir uns darüber, dass eine Jenaer Firma für Personalarbeit die Blogarbeit weiterführt und unser Anliegen somit weitergetragen wird.
 
Schule trifft Verfassungsschutz



Stephan J. Kramer, Präsident des Amts für Verfassungsschutz Thüringen, besuchte am 16. Mai 2019 unsere Schule, um mit Klassen- und Schülersprechern über Rassismus und Diskriminierung zu diskutieren. Wann bin ich Rassist – wie weit rechts oder links darf ich sein? Gibt es auch beim Verfassungsschutz Rassismus? Brauchen wir diese Behörde? Nimmt die Regierung Einfluss auf sie? Die Jugendlichen hatten viele Fragen vorbereitet und folgten aufmerksam den Ausführungen des Gastes. Nebenbei erzählte Kramer von seinem Lebensweg über den Zentralrat der Juden in Deutschland bis zum obersten Verfassungsschützer Thüringens. Er betonte, dass sich der Verfassungsschutz in seinen Aufgaben und Arbeitsweisen deutlich von Geheimdiensten diktatorischer Staaten unterscheide. So verwies er auf das Trennungsgebot, welches zwischen seiner Behörde und anderen Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften oder Polizei und Zoll bestehe. Nur wenn unsere Bedürfnisse nach Sicherheit, Freundschaft und Anerkennung erfüllt würden, seien wir vor rassistischen und extremistischen Nährböden geschützt. Kramers Auftreten war ein Statement für Menschlichkeit, Toleranz und bürgerschaftliches Engagement, das im Rahmen der Aktion "Prominent gegen Rassismus" stattfand.
 
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