Aktuell
Debattiergesellschaft unterstützt BG 16



Drei junge Mitglieder der Debattiergesellschaft der Universität Jena, Ramona Künzel, Erik Thierolf und Karsten Graf, waren am 24. Oktober 2018 zu Gast in der BG 16, ehrenamtlich und voller Elan, um mit den Abiturienten das Argumentieren und Diskutieren zu trainieren. In drei Gruppen wurden Tipps und Tricks ausgetauscht und erprobt, die den Schülern helfen können, eine gute Diskussion zu führen und zu moderieren. Wie stellt man gezielte Fragen? Wie kann ich die Reaktionen und Argumente meines Gegenübers voraussehen? Was tue ich, wenn die Diskussion in betretenes Schweigen übergeht? Wie stelle ich gute Thesen auf? Diese und ähnliche Fragen waren Gegenstand des Workshops, der den Abiturienten nicht nur bei der bevorstehenden Präsentation ihrer Seminarfacharbeiten nützlich sein wird.
 
Alles Marke?



Markenbewusst sind die Schüler der FOS 17 schon. Da lag es nur nahe im Rahmen des BWL-Unterrichtes die Dienststelle Jena des Deutschen Patent- und Markenamtes zu besuchen. Das Programm im Oktober 2018 startete mit der Besichtigung der Aktenverwaltung Marken und des historischen Markenregisters. Fachkundig informierte uns Herr Fobbe anhand vieler Beispiele und interessanter Originalakten über die historische Entwicklung des Markenschutzwesens. Frau Rother brachte uns dann im Vortrag die Thematik der gewerblichen Schutzrechte sowie Organisation und Aufgaben des Deutschen Patent- und Markenamtes näher. Sehenswert ist allein schon die Briefkastenanlage des Amtes im Eingangsbereich – für jeden Tag der Woche ein Kasten.  

 
Wir gründen!




In diesem Jahr nehmen wir, die Klasse HBFS 17, am Wettbewerb „Jugend gründet teil“. Dieser Jugendwettbewerb trägt das Thema Wirtschaft bundesweit in die Schulen. Unsere Klasse wird in Gruppen je eine Geschäftsidee aus dem Bereich Handel oder Dienstleistung in einem virtuellen Planspiel umsetzen. Zum Einstieg in die Thematik fand für uns am Dienstag, 23.10.2018, das Startup-Meeting statt. Wir erfuhren in der Veranstaltung Interessantes über den Wettbewerb, wie Inhalt, Ziele und Nutzen. So sind wir motiviert, um eine Projektidee, z. B. ein neues Produkt für die JKJ, zu entwickeln. Begleitend zur praktischen Arbeit im Datenverarbeitungsunterricht werden wir im Rechnungswesen die theoretischen Grundlagen des Businessplanes erarbeiten. Wir sind gespannt, wie unsere Ideen bei der Jury ankommen. Bis zum 10.01.2019 müssen die Businesspläne zur Bewertung eingereicht werden.

André-Duc Korn, HBFS 17

 
Eyetracking-Experiment - Motorische Prozesse beim 10-Finger-Tastschreiben




Auszubildende der Karl-Volkmar-Stoy-Schule und Mitglieder des Jenaer Stenografenvereines e. V. beteiligten sich im Herbst 2018 an einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, bei der ihre Expertise gefragt war -  nämlich das Zehnfingertastschreiben. Die Untersuchung ist Teil eines Promotionsprojekts im Arbeitsbereich für Sportpsychologie der Universität, welches sich mit automatisierten motorischen Verhalten beschäftigt. Die Fragestellung ist hierbei, was diese Automatismen kennzeichnet und welche Herausforderungen entstehen, wenn diese nicht mehr wie gewohnt angewendet werden können, sprich umgelernt werden muss. Im motorischen Kontext, darunter im Sport, kommt es des Öfteren dazu, dass ein gewohntes Bewegungsprogramm nicht mehr funktional ist und verändert werden muss, zum Beispiel aufgrund von neuen Sportgeräten, verändertem Regelwerk, Fehlerkorrektur oder Technikinnovationen. Dabei müssen motorische Automatismen aufgebrochen und bereits vorhandene Bewegungsmuster modifiziert werden. Diese motorische Umstellung ist häufig gar nicht sehr leicht. Was entscheidet, wie veränderbar ein automatisiertes Bewegungsprogramm ist und wie einfach oder schwer sich dieser Umstellungsprozess gestaltet? Welche motorischen, visuellen und kognitiven Prozesse spielen dabei eine Rolle? Welchen Einfluss hat Expertise auf die Umstellung? Kann der Umstellungsprozess erleichtert werden? Mit diesen bisher nur sehr wenig wissenschaftlich untersuchten Fragestellungen beschäftigt sich die aktuelle Studienreihe. Zehnfingertastschreiben als automatisiertes motorisches Programm bietet dafür eine optimale motorische Aufgabe, mithilfe derer diese Fragen untersucht werden können. Erfahrene Zehnfingertastschreiber benötigen wenig kognitive Ressourcen und wenig visuelle Kontrolle, um Texte zu auf einer Tastatur zu schreiben. Sie haben ihre Bewegungsabläufe weitgehend automatisiert. Präzise und genau können die Reaktionszeiten für jeden einzelnen Tastendruck erfasst werden, während die Finger der Teilnehmer über die Tastatur rasen. Zusätzlich werden in der Untersuchung die Blickbewegungen mit einer speziellen Blickbewegungskamera erfasst und somit das visuelle Verhalten beim Tastaturschreiben analysiert. Weitere Folgestudien sind geplant. Wenn Sie Zehnfingertastschreiben beherrschen und ebenfalls gern teilnehmen möchten, melden Sie sich gern beim Arbeitsbereich Sportpsychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Sabine Smolinski

 
IWT zu Gast


Am 22.10.2018 berichtete Antje Schmerbauch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts der Wirtschaft Thüringen (IWT), im Rahmen des Personalwirtschaftsunterrichts in der Fachschule über ihre Arbeit. Das Institut hat die Unternehmensform einer GmbH und versteht sich als Dienstleister für Unternehmen der Wirtschaft. Es gibt Stellungnahmen ab zu Wirtschaftsfragen, gibt Auskunft und betreibt Recherche, es organisiert Projekte, steuert das Thüringern Netzwerk Demografie und führt Studien und Evaluationen durch. Frau Schmerbauch stellte den Fachschülern die Arbeit des Instituts und insbesondere die Studie „Fachkräfteentwicklung und Demografie – Perspektiven und Strategien in Ostthüringer Unternehmen“ vor. Dabei erfuhren die Fachschüler viele interessante Fakten und Zahlen, die für sie als zukünftige Personaler von Bedeutung sind.

 
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