Aktuell
Erfolgreich beim Thüringer Geschichtswettbewerb



Im Rahmen des 4. Thüringer Geschichtswettbewerbs unter dem Motto „1918- Endlich Frieden?“ übersetzte Ariane Reise (Klasse BG 17-1) gemeinsam mit ihrer Oma und ihrer Großtante das Kriegstagebuch ihres Ur-Ur-Großvaters vom Altdeutschen ins Neudeutsche. Mit dieser Arbeit gab sie einem Soldaten und seinem Leid im ersten Weltkrieg eine Stimme. Zusätzlich hat sie die Auswirkungen von Vaterlandliebe und Nationalismus auf das damalige Versagen bezüglich einer dauerhaften Friedensicherung betrachtet und ein geschichtliches Wirkungsgefüge entworfen. Als Anerkennung Ihrer Leistung lud der Thüringer Landtagspräsident Ariane Reise zur Preisverleihung des Geschichtspreises 2018 am 13. November 2018 in den Landtag (Foto: R. Brömel) nach Erfurt ein.

 
Beste Thüringer Auszubildende





Die IHK Ostthüringen lud am 9. November 2018 die besten Auszubildenden in ihrem jeweiligen Beruf zur Auszeichnungsfeier nach Gera ein, ebenso deren betriebliche Ausbilder und die Leiter der Berufsschulen. Von 1530 Auszubildenden bestanden 2018 86 % ihre Prüfungen. 13 von ihnen erreichten sogar das beste Thüringer Ergebnis. Unter den Landesbesten befanden sich auch zwei Absolventen unserer Schule. Anna Seidel, ausgebildet bei der R&R-BETH GmbH Bad Lobenstein, hat das beste Prüfungsergebnis im Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau erzielt, Jamy Rohrbach erwies sich als Landesbester Kaufmann für Büromanagement. Sein Ausbildungsbetrieb war die K&K HR-Services GmbH Jena. Die Ausbildungsleistung der Stoyschule im berufstheoretischen Bereich wurde durch die IHK Ostthüringen mit einer Urkunde ebenfalls gewürdigt.

Im Bild (Andreas Drosdzoll) v.l.n.r. Ausbilderinnen Claudia Lehmann-Uthe und Melanie Kraft, Jamy Rohrbach (alle K&K HR-Services GmbH Jena), Anna Seidel, Janine Färber (Ausbilderin, beide R&R-BETH GmbH Bad Lobenstein), Schulleiter Richard Brömel 

 
Die Banker in der Banken-Hauptstadt


Am 8. November 2018 besuchte die BKK16 FA zusammen mit ihrer Klassenlehrerin die Banken-Hauptstadt Frankfurt am Main. Schon bei der Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof waren die hohen Gebäude der größten Kreditinstitute, wie der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG oder der Volksbank e.G. zu sehen. Kaum in Frankfurt angekommen, wollten die angehenden Banker sofort zur Wertpapierbörse. Dort sahen sie das Wahrzeichen der Frankfurter Börse: Bulle & Bär. Die beiden überlebensgroßen Bronze-Skulpturen spiegeln das Auf und Ab des Börsenmarktes wider. Der hochaufgerichtete Bulle soll den Angriff bzw. das Unheil des Bären abwehren. Der Bulle steht deshalb als Beschützer zwischen dem Bären und der Börse. Anschließend begab sich die Klasse auf den Weg zum Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Dort nahm sie an einer Führung zum Thema „Mit 10 Objekten durch die Geldgeschichte“ teil, bei der sie unter anderem über die Hyperinflation von 1923 aufgeklärt wurde. Andere große Themen waren die verschiedenen Hauptsitze der Bundesbanken in Europa, die Ursachen und Auswirkungen von Inflation und Deflation oder die verschiedenen Länderwährungen. Am Ende der Führung gab es einen interessanten Vortrag über die Weiterbildungsmöglichkeiten, insbesondere für Bankkaufleute, in der Deutschen Bundesbank. Ein Azubi sagte: „Es war eine großartige Studienfahrt und sehr interessant, die Hochburg der Banken, also die Stadt Frankfurt/Main, kennenzulernen“.

Toni Spinnler (BKK16 FA)

 
DDR-Geschichte gespürt



Am 7. und 8. November 2018 wurden die Jugendlichen der BFS 18 durch eine eindrucksvolle szenische Lesung auf eine Zeitreise in DDR geschickt. Der Theaterpädagoge Maik Pevestorff las im Jugendclub Polaris aus dem Roman „Weggesperrt“ von Grit Poppe. Erstaunen und Betroffenheit sah man in den Gesichtern der Schüler, die die DDR nicht erlebt haben. Umerziehungslager, in denen Heranwachsende durch Kollektivstrafen, Drill und Arrest in ihrer Persönlichkeit gebrochen wurden, gehörten bis 1989 zum Alltag in der DDR. „Ich bin froh, heute in Deutschland zu leben.“, sagte ein Schüler. Im Anschluss an die szenische Lesung folgte ein theaterpädagogischer Workshop, indem die Darstellung von Emotionen, Körpersprache sowie Aufwärm- und Interaktionsspiele in der Gruppe im Vordergrund standen. Eine Jugendliche schätzte den Tag so ein: „Mich persönlich hat das Projekt ganz schön beeindruckt. Auch das gemeinsame Entwickeln der Standbilder zu den Szenen des Theaterstückes hat viel Spaß gemacht.“ Begleitet wurden die beiden Klassen vom jeweiligen Klassenlehrer. Die Schulsozialpädagogin hatte die zwei Tage organisiert.



 
EU-Abgeordnete im Gespräch mit KGA 16



Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments Kerstin Westphal und Jakob von Weizsäcker (beide SPD) besuchten am 9. November 2018 während ihres Aufenthalts in Jena unsere Schule. Sie ist gelernte Erzieherin, er studierte Ökonomie. Insofern liegt der Besuch der Jenaer Wirtschaftsschule, die zudem den Titel “Europaschule” trägt, auf der Hand. Beide Parlamentarier standen der Klasse KGA 16 im Sozialkundeunterricht Rede und Antwort. Die angehenden Kaufleute im Groß- und Außenhandel des 3. Lehrjahres diskutierten mit Westphal und von Weizsäcker über finanzpolitische Probleme der EU, Migration und die möglichen Auswirkungen des Brexit. Die Azubis, die zum Teil bilingual in der Berufsschule unterrichtet werden, sind in ihren Betrieben selbst betroffen, sofern ihr Unternehmen Produkte nach Großbritannien liefert oder von dort bezieht. Von Weizsäcker sagte: “Der Brexit ist ein großer historischer Fehler.” Im Anschluss an das Gespräch mit den jungen Erwachsenen nahmen sich die beiden Abgeordneten Zeit, um mit der Schulleitung in einen Austausch zu treten. Ein positiver Ansatz zur Stärkung des europäischen Gedankens sei das Projekt “Europäische Botschafterschule”, so Schulleiter Richard Brömel. Die Stoyschule prüft derzeit, ob sie sich beteiligen wird.
 
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