Aktuell
MdB Matschie trifft FOS 18



Anlässlich des EU-Schulprojekttages, der bundesweit stattfindet, besuchte Bundestagsabgeordneter Christoph Matschie am Montag, 25. März 2019, unsere Schule. Er sprach mit Fachoberschülern im Alter von 17 bis 19 Jahren. Die Klasse FOS 18 hatte viele Fragen z. B. zur Tätigkeit in Ausschüssen, zum Brexit oder zu den „Freitagsdemonstrationen“ von Schülern. Christoph Matschie beantwortete alle Fragen kompetent und prägnant, so dass die jungen Leute ihm gut folgen konnten. Abschließend wurde darüber gesprochen, ob nicht im nächsten Schuljahr eine Studienfahrt nach Berlin stattfinden könne, um den Abgeordneten direkt am Arbeitsplatz im Plenum des Bundestages beobachten zu können.

 
Europa macht Schule



„Wir bringen Europa ins Klassenzimmer!“ ist das Motto, unter dem das Programm "Europa macht Schule" europäische Gaststudierende und Schüler/-innen deutscher Schulklassen zusammenbringt. Im April 2017 übernahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft für dieses Programm und unterstützt damit die Idee des europäischen Austauschs durch die direkte, interkulturelle Begegnung junger Menschen. Ziel ist es, für mehr Wissen übereinander zu sorgen, indem sie gemeinsam ein kulturelles Projekt gestalten und so den Gedanken des europäischen Austauschs auf ganz persönliche Weise lebendig werden lassen. Für unsere Schule nahmen die Klassen KEC 18 und KGA 18 an dem Projekt teil. Zunächst präsentierte Erika-Iuliana Engi, Gaststudentin aus Rumänien, ihr Heimatland auf ganz besondere Art und Weise. Sie forderte die Schüler/-innen auf, ihren persönlichen Bezug zu Rumänien herzustellen. Vor allem eine bekannte Persönlichkeit stand dabei im Vordergrund – Dracula. In ihrer Präsentation ging sie dann auch auf diesen ein. Außerdem thematisierte sie Rumänien unter Ceausescu und bat ihre Mutter, als Zeitzeugin über diese Präsidentschaft und die damit verbundenen Erlebnisse zu berichten. Darüber hinaus stellte sie verschiedene Sehenswürdigkeiten ihres Heimatlandes sowie ihre Heimatstadt Timisoara vor. Ein besonderes Highlight setzte sie, als sie den Teilnehmern typisches rumänisches Gebäck anbot und alle zum Kosten einlud. In der anschließenden Erarbeitungsphase erhielten die Schüler/-innen die Aufgabe, das Schul- und Notensystem von Rumänien und Deutschland im Rahmen einer arbeitsgleichen Gruppenarbeit gegenüberzustellen und eine aussagekräftige Präsentation hierzu vorzubereiten. Die Abschlusspräsentationen sind für den 09. Mai 2019, den Europatag der Europäischen Union, vorgesehen.
 
Fühlen – Sehen – Kippen



Was seltsam klingt, sollten angehende Einzelhandelskaufleute stets beachten, wenn sie mit Bargeld zu tun haben. Die Rede ist von den Sicherheitsmerkmalen der Euro-Banknoten. Die Klasse KEH 18-1 der Karl-Volkmar-Stoy-Schule konnte sich am 20.03.2019 ein umfangreiches Bild über die Sicherheitsmerkmale der Eurogeldscheine machen. In einem anschaulichen und praktischen Vortrag von Uwe Schneider, Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank in Erfurt, wurde das Erkennen von Falschgeld thematisiert. Die Auszubildenden hatten die Gelegenheit, echte und unechte Geldscheine miteinander zu vergleichen und eine Überprüfung der Sicherheitsmerkmale wie dem Porträt-Hologramm, dem fühlbaren Druckbild oder auch der Smaragdzahl eigenhändig vorzunehmen. Tricks der Falschgeldvertreiber z. B. eine gezielte Ablenkung des/r Kassierers/in, praktische Tipps für die schnelle Sicherheitsprüfung an der Kasse sowie der richtige Umgang beim Verdacht auf Falschgeld rundeten das Thema ab. Doch nicht nur im beruflichen Kontext ist dieses Wissen relevant. Auch im privaten Bereich ist jeder von uns angehalten, selbst zu prüfen, ob das Rückgeld zum einen stimmt und ob es zum anderen „echt“ ist. Sollte der Fall dennoch eintreten, dass man unfreiwilliger Besitzer einer „Blüte“ wird, gibt es leider keinen Ersatz. Insofern sollte man immer Prüfen nach dem Motto: Fühlen – Sehen – Kippen. Neben den falschen Blüten durften die Auszubildenden auch einen Blick auf die neuen 100-Euro- und 200-Euro-Scheine werfen, die offiziell erst Ende Mai dieses Jahres in Umlauf gebracht werden.

 
Zeiss Archiv



Das ZEISS Archiv bietet Jung und Alt die Möglichkeit zur Recherche in bestimmten Originaldokumenten, in Akten, Fotos und vielem mehr. Am Montag, den 04.03.2019, durften wir, die Klasse HBFS 18, uns dieses Archiv genauer anschauen. Wir wurden von Frau Schwabe in Empfang genommen. Sie führte uns daraufhin in das große ZEISS Archiv, wo uns Herr Dr. Wimmer und Frau Schmied ebenfalls begrüßten. Frau Schmied führte uns in den Bereich Registratur. Sie erklärte uns wie die Registratur bei ZEISS aufgebaut ist und was alles eingelagert wird. Die meisten Dokumente und Akten, die eingelagert sind, gehörten zu bestimmten Bereichen von ZEISS selbst. Es liegen dort auch noch Dokumente von ehemaligen ZEISS Bereichen. Da es in diesem Bereich der Registratur genug Platz gibt, lagern auch andere Firmen ihre Dokumente gegen Bezahlung dort ein. Nach unserer Mittagspause führte uns Frau Schwabe in das ZEISS Archiv. In diesem Archiv werden Akten, Originaldokumente, Fotos, Patente, Gebrauchsmuster, Druckschriften und vieles mehr aus der über 150-jährigen Firmengeschichte aufbewahrt. Das Archiv hat heutzutage rund 4 000 Meter Archivgut. Für Recherchen stehen über 150 000 Fotos, 140 000 Druckschriften, 65 000 Akten und 3 800 Gegenstände zur Verfügung. Dieser Tag war für uns sehr beeindruckend, da wir im Unterricht theoretisch erworbenes Wissen praktisch vertiefen konnten.

 
Besucherrekord beim BIM



Am 09.03.2019 fand der 26. Berufs-Info-Markt  (BIM) im Volkshaus statt. Es gab einen neuen Rekord: 3.056 Besucher! Letztes Jahr waren es ca. 2.400. Es wurden über 200 Berufsbilder an 75 Ständen vorgestellt. Natürlich nahm auch das Team der Stoyschule wieder teil und durfte viele interessierte Besucher begrüßen. Unterstützt wurden die Kollegen durch Fachschüler der FS 17, die den JenaJobBlog vorstellten. Interessenten für die weiterführenden Schulformen können sich noch bis 31. März 2019 bewerben, um im neuen Schuljahr an der Stoyschule lernen zu können. Wer eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen möchte, hat dazu am 23. März von 09:00 bis 12:00 Uhr in unserem Haus Gelegenheit.
 
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