Aktuell
Die Banker in der Banken-Hauptstadt


Am 8. November 2018 besuchte die BKK16 FA zusammen mit ihrer Klassenlehrerin die Banken-Hauptstadt Frankfurt am Main. Schon bei der Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof waren die hohen Gebäude der größten Kreditinstitute, wie der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG oder der Volksbank e.G. zu sehen. Kaum in Frankfurt angekommen, wollten die angehenden Banker sofort zur Wertpapierbörse. Dort sahen sie das Wahrzeichen der Frankfurter Börse: Bulle & Bär. Die beiden überlebensgroßen Bronze-Skulpturen spiegeln das Auf und Ab des Börsenmarktes wider. Der hochaufgerichtete Bulle soll den Angriff bzw. das Unheil des Bären abwehren. Der Bulle steht deshalb als Beschützer zwischen dem Bären und der Börse. Anschließend begab sich die Klasse auf den Weg zum Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Dort nahm sie an einer Führung zum Thema „Mit 10 Objekten durch die Geldgeschichte“ teil, bei der sie unter anderem über die Hyperinflation von 1923 aufgeklärt wurde. Andere große Themen waren die verschiedenen Hauptsitze der Bundesbanken in Europa, die Ursachen und Auswirkungen von Inflation und Deflation oder die verschiedenen Länderwährungen. Am Ende der Führung gab es einen interessanten Vortrag über die Weiterbildungsmöglichkeiten, insbesondere für Bankkaufleute, in der Deutschen Bundesbank. Ein Azubi sagte: „Es war eine großartige Studienfahrt und sehr interessant, die Hochburg der Banken, also die Stadt Frankfurt/Main, kennenzulernen“.

Toni Spinnler (BKK16 FA)

 
DDR-Geschichte gespürt



Am 7. und 8. November 2018 wurden die Jugendlichen der BFS 18 durch eine eindrucksvolle szenische Lesung auf eine Zeitreise in DDR geschickt. Der Theaterpädagoge Maik Pevestorff las im Jugendclub Polaris aus dem Roman „Weggesperrt“ von Grit Poppe. Erstaunen und Betroffenheit sah man in den Gesichtern der Schüler, die die DDR nicht erlebt haben. Umerziehungslager, in denen Heranwachsende durch Kollektivstrafen, Drill und Arrest in ihrer Persönlichkeit gebrochen wurden, gehörten bis 1989 zum Alltag in der DDR. „Ich bin froh, heute in Deutschland zu leben.“, sagte ein Schüler. Im Anschluss an die szenische Lesung folgte ein theaterpädagogischer Workshop, indem die Darstellung von Emotionen, Körpersprache sowie Aufwärm- und Interaktionsspiele in der Gruppe im Vordergrund standen. Eine Jugendliche schätzte den Tag so ein: „Mich persönlich hat das Projekt ganz schön beeindruckt. Auch das gemeinsame Entwickeln der Standbilder zu den Szenen des Theaterstückes hat viel Spaß gemacht.“ Begleitet wurden die beiden Klassen vom jeweiligen Klassenlehrer. Die Schulsozialpädagogin hatte die zwei Tage organisiert.



 
EU-Abgeordnete im Gespräch mit KGA 16



Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments Kerstin Westphal und Jakob von Weizsäcker (beide SPD) besuchten am 9. November 2018 während ihres Aufenthalts in Jena unsere Schule. Sie ist gelernte Erzieherin, er studierte Ökonomie. Insofern liegt der Besuch der Jenaer Wirtschaftsschule, die zudem den Titel “Europaschule” trägt, auf der Hand. Beide Parlamentarier standen der Klasse KGA 16 im Sozialkundeunterricht Rede und Antwort. Die angehenden Kaufleute im Groß- und Außenhandel des 3. Lehrjahres diskutierten mit Westphal und von Weizsäcker über finanzpolitische Probleme der EU, Migration und die möglichen Auswirkungen des Brexit. Die Azubis, die zum Teil bilingual in der Berufsschule unterrichtet werden, sind in ihren Betrieben selbst betroffen, sofern ihr Unternehmen Produkte nach Großbritannien liefert oder von dort bezieht. Von Weizsäcker sagte: “Der Brexit ist ein großer historischer Fehler.” Im Anschluss an das Gespräch mit den jungen Erwachsenen nahmen sich die beiden Abgeordneten Zeit, um mit der Schulleitung in einen Austausch zu treten. Ein positiver Ansatz zur Stärkung des europäischen Gedankens sei das Projekt “Europäische Botschafterschule”, so Schulleiter Richard Brömel. Die Stoyschule prüft derzeit, ob sie sich beteiligen wird.
 
BFS 17 und HBFS 17 im Landtag



Auf Einladung des Abgeordneten Torsten Wolf (DIE LINKE) besuchten die Klassen BFS 17 und HBFS 17 am 08.11.2018 den Thüringer Landtag. Die Besonderheit an dem Tag war, dass die Gruppe nach einer kurzen Information durch den Besucherdienst 90 Minuten auf der Tribüne Platz nehmen durfte. Am Vortag des 9. November fand im Landtag eine Gedenkstunde statt, in der an die Novemberpogrome 1938 erinnert wurde. Im eigentlichen Plenum war als erster Tagesordnungspunkt eine Regierungserklärung zum Thüringen-Monitor auf der Tagesordnung. Bodo Ramelow sprach über die wissenschaftliche Ergebnisse der Universität Jena, die ambivalente Meinungen der Befragten zeigen. Die Thüringer sind sehr heimatverbunden, auch die Bindung zu Deutschland und Europa sind gewachsen. Andererseits stieg auch die Angst vor allem Fremden deutlich an. Später trafen die 30 Schüler den Abgeordneten Wolf, der als Direktkandidat die Stadt Jena in Erfurt vertritt, und konnten das Geschehen im Parlament hinterfragen. In der Diskussion mit ihm ging es u. a. um das Azubiticket, die bevorstehenden Wahlen im Jahr 2019 und die Gefährdung der Umwelt durch Stickoxide. Im Anschluss gab es Gelegenheit, den historischen Teil des Gebäudekomplexes zu besichtigen. Im Zentrum stand dabei eine ehemalige Haftzelle im Keller, die während der NS-Zeit von der Gestapo genutzt wurde und heute Gedenkstätte ist.

 
Kamera ab!





Unsere Aufgabe war es im Oktober 2018, im Rahmen des KT- und DV-Unterrichts, ein Video zum Thema Datenschutz zu erstellen. Dabei ging es, auf Basis der Lehrplaninhalte, um die Einbeziehung multimedialer Techniken im Zuge einer Projekterstellung. Das unserer Meinung nach geeignete Medium war das des Filmes. Eine hohe Motivation lag darin, sich mit dem Video für den Datenschutzmedienpreis „DaMe 2018“ des BvD e. V. zu bewerben. Die Ideenfindung fand innerhalb der Klasse statt und trotz der großen Fülle der Vorschläge, konnten wir uns schnell auf eine Handlung einigen. Zuerst bekam jeder Beteiligte eine Rolle zugewiesen und jeder Schüler brachte seine individuellen Fähigkeiten ein. Nachdem das Drehbuch fertig gestellt wurde, fingen wir mit dem Drehen an. Gewissenhaft wurde jede Szene mithilfe unserer fähigen Kameraleuten innerhalb eines Tages aufgezeichnet. Besondere Verantwortung lag beim Videoschnitt. Diese nicht immer ganz einfache Aufgabe wurde souverän in einer Dauer von 8 Stunden gelöst. Unser eigentliches Ziel dabei war es, auf die Gefahren der modernen Kommunikationsmittel aufmerksam zu machen. Das von uns erstellte Produkt erfüllte unsere Erwartungen zur vollsten Zufriedenheit.

Lucas und Sarah, HBFS 18

 
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