Manchmal braucht man auch ein klares Wort …




aber eigentlich ist Markus Würtz, Bereichsleiter Vertrieb beim Jenaer Nahverkehr, gegen einen autoritären Führungsstil. Dies und viel mehr erfuhren die Fachschüler der FS 14, als sie ihn am 26.10.2015 im Fach „Unternehmensführung" interviewten. Kollegialer Führungsstil bedeutet für ihn, dass man mit den Kollegen fachlich auf Augenhöhe kommuniziert, sich als Team betrachtet, welches auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet. Aber es muss natürlich auch klar sein, wer der Chef ist, wer die Entscheidungen zu verantworten hat. Die Fachschüler hatten viele Fragen, zum persönlichen Werdegang von Herrn Würtz oder wie er seine Mitarbeiter motiviert. So erfuhr man, dass die Tür von Herrn Würtz immer offen ist oder dass er Fehler immer als gemeinsame Fehler ansieht, also nach außen hinter seinen Leuten steht. Wichtiges Thema war für die Fachschüler auch die Personalauswahl, z. B. welche Auswahlkriterien bei Stellen eine entscheidende Rolle spielen, wie man mit Lücken im Lebenslauf umgeht. Außerdem gab es Tipps, wie man sich verhalten soll, wenn man als Führungskraft neu ins Unternehmen kommt. Empfehlung: Erst einmal umhören und mitlaufen, alles aufnehmen und analysieren. Wichtig sind am Anfang vor allem Sozialkompetenzen. Diese Gesprächsrunde war für die Fachschüler sehr aufschlussreich und ist eine wunderbare Methode, sich mit Führungsfragen auseinander zusetzen. Deshalb geht die Interviewreihe weiter: In der nächsten Woche stellt sich Martin Mühling, kaufmännischer Geschäftsführer der MEWA Textil-Service AG & Co. Jena OHG, den Fragen der Fachschüler.

 
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