Welchen Zweck erfüllten Drogen im Krieg?




Diese Frage stellte sich die Berufsfachschulklasse im zweiten Ausbildungsjahr gemeinsam mit der Schulsozial¬pädagogin, Frau Kellermann, am 25. November 2014 im Rahmen des diesjährigen Drogenpräventionsprojektes. Der Film „Schlaflos im Krieg - Die pharmazeutische Waffe" veranschaulichte den Teil¬nehmern, dass die Verwendung und Einnahme von synthetisch hergestellten Substanzen kein Trend der sogenannten modernen Partyszene ist, sondern bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts Pharmakonzerne gezielt leistungssteigernde Substanzen für das Militär produzierten. Dabei spielten die geringen Produktionskosten und die enorme Leistungsbereitschaft der einzelnen Soldaten über Nächte hinweg eine wesentliche Rolle. Der gesundheitliche Aspekt und die Gefahr einer Sucht wurden außer Acht gelassen. Nach anregenden Diskussionen über die Ursachen von Drogenkonsum heute und der Klärung was genau „Abhängigkeit" bedeutet, wurde der Projekttag mit dem Besuch bei der Drogenberatungs¬stelle „Chamäleon" abgerundet.

 
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