Gymnasiasten im Hörsaal – Schülerstudientag der Wirtschaftswissenschaften

Liane Förster (BG 13W) im Gespräch mit Prof. Boysen



Wir, Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Klassen BG 13W und BG 14W, besuchten am 11. September 2014 den Schülerstudientag der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wir schnupperten Vorlesungsluft und warteten zu Beginn eigentlich auf das „akademische Viertel", welches Prof. Nils Boysen – Lehrstuhl Operation Management – wider Erwarten nicht einhielt, indem er uns pünktlich 10:00 Uhr im Hörsaal 2 begrüßte. In seinem Einführungsvortrag versuchte er typische Vorbehalte gegenüber den Wirtschaftswissenschaften (WiWi) wie zum Beispiel „Da lernt man doch nichts Richtiges." oder „Das ist doch langweilig." auszuräumen. Auf tatsächlich unterhaltsame Art und Weise - durchaus selbstkritisch - versuchte er uns für ein Studium der WiWi zu begeistern. Er verdeutlichte, dass es natürlich schwierig sei, Prognosen für zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen zu geben, aber auch die Wettervorhersage stimme nicht immer. Mit dem richtigen Instrumentarium kann die Zuverlässigkeit der Prognosen gesteigert werden. Anschließend hielt Prof. Gianfranco Walsh – Lehrstuhl Marketing – einen Vortrag zum philosophischen Thema: „Der Beginn aller Wissenschaft ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind." (Aristoteles) ... oder die Frage, wie aus Ähnlichem Unähnliches gemacht werden kann! Wie wir am Beispiel von zwei deutschen Sportartikelherstellern erkennen konnten, ist dies die letztlich entscheidende Frage des Marketings. Nach einer Pause informierte uns Dipl.-Volkswirt Severin Weingarten über das Studium und die Möglichkeiten für den späteren beruflichen Werdegang. Abschließend hörten wir einen Vortrag von Prof. Markus Pasche – Lehrstuhl Makroökonomik – zur Bedeutung von Informationen unter der Thematik: Ich weiß etwas, was du nicht weißt – Wie funktionieren Märkte bei unvollständigen Informationen? Im Rahmen seines Vortrages beteiligten wir uns an einem kleinen Test und zwei Schülerinnen der BG 13W – Michele Berger und Kerstin Wenzel – waren diejenigen, die am besten die vorhandenen Informationen verarbeiteten konnten und am Ende ein kleines Präsent erhielten. Zum Schluss hatten wir die Möglichkeit mit allen Referenten persönlich ins Gespräch zu kommen.

 
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