Jugend ohne Gott



Eine Gruppe von Schülern der beiden Berufsfachschulklassen hatte am 14. März 2013 Gelegenheit, die gleichnamige Inszenierung des Romans von Ödön von Horváth im Theater Rudolstadt zu erleben. Im Stück geht es um einen Lehrer, in dessen Schulklasse bei einem Survival-Camp ein Mord passiert. Nachdem verschiedene Unschuldige in Tatverdacht geraten, findet der Lehrer den Mörder, der danach Selbstmord begeht. Geschrieben wurde der Roman 1937 als Protest gegen die NS-Diktatur. Regisseur Andre Rößler ist es gelungen, den Stoff modern aufzubereiten und jugendgemäß zu vermitteln. Die Frage nach der Kluft zwischen den Generationen, zwischen Lehrern, Schülern und Eltern wurde thematisiert, genauso wie die steigende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen und der Umgang mit Medien. Tolle schauspielerische Leistungen und ein einfallsreiches Bühnenbild zogen die jugendlichen Zuschauer in den Bann. Alle waren sich nach 110 Minuten einig: „Das war eine herausragende Theateraufführung." Organisiert und teilfinanziert wurde der Besuch durch die Schulsozialpädagogin Frau Kellermann.

 
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