„Kleiner Putzlappen - großer Aufwand…“



... diese Aussage benutzte Holger Janßen, kaufmännischer Geschäftsführer der MEWA in Jena, als er uns den Ablauf der Reinigung der vermieteten Putzlappen zeigte und erläuterte.

Die Betriebsbesichtigung bei der MEWA begann am 14. Dezember 2012 mit einer Powerpoint-Präsentation, welche uns im Besprechungsraum gezeigt wurde und die uns vor allem über die Geschichte der Wäscherei als Familienunternehmen, die Organisation des Unternehmens und aktuelle Zahlen informierte. So erfuhren wir, dass der Standort Jena 9.000 Kunden hat und dass zum Beispiel 12.000 Berufsbekleidungsteile pro Tag behandelt oder 38.000 Putztücher pro Stunde gereinigt werden. Das sind faszinierende Zahlen und noch faszinierender wurde die Führung durch die Wäscherei. Zuvor wies uns Herr Janßen noch darauf hin, dass die MEWA mit biologisch abbaubaren Waschmitteln arbeitet und keine Chemie benutzt und dass das Abwasser wieder aufbereitet wird. Die Führung durch die Wäscherei war sehr interessant, wir konnten die Arbeitsabläufe beobachten und alle Arbeitsschritte wurden von Herrn Janßen erklärt. Wir sahen die Bereiche, in denen Berufsmode gewaschen, auf Schadstellen kontrolliert, gebügelt und dann für den Rückversand vorbereitet wird. Wir besichtigten die Reinigungsanlagen für Putzlappen inklusive An- und Auslieferung. Dies ist ein riesiger logistischer Aufwand, welcher mit Hilfe von moderner Technik und geschultem Personal durchgeführt wird. Die MEWA verfügt für diese Zwecke über einen eigenen Fuhrpark. Zum Abschluss beantwortete Herr Janßen fachmännisch all unsere Fragen, zum Beispiel erfuhren wir, warum in der Nacht nicht gewaschen werden darf. Der Unterrichtsgang war eine gelungene Aktion und wir konnten viele Parallelen feststellen zu unserem Fach Organisation und Technologie, im Rahmen dessen wir unterwegs waren.

Peter Benndorf FS 12

 
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