Weißes Gold aus Thüringen

Seit dem 23. Oktober 1844 wird im thüringischen Kahla bei Jena weißes Gold geschürft. Aus diesem Grund machten wir, die Fachschulklasse 09, uns am 11. April 2011 auf den Weg, um dieses Phänomen mitzuerleben.

Einen herzlichen Empfang bei der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH bereitete uns die Auszubildende Frau Jahn, die uns nach einer Einweisung in die Geschichte der Manufaktur und ihren Werdegang bis zum heutigen Tage durch die heiligen Hallen führte. Sie vermittelte uns sehr umfangreiche Einblicke in die Fertigung einer außergewöhnlichen Tischkultur eines traditionsreichen Unternehmens, das sich mit seinen innovativen Produkten internationaler Anerkennung und Beliebtheit erfreut.

Beginnend bei einer sehr aufwändigen Herstellung von Hand bis hin zur voll automatisierten Fertigung bestaunten wir verschiedene Produktionsverfahren. Außerdem durften wir einen Blick über die Schultern eines ungarischen Designers werfen. So konnten wir uns einen Ein-druck vom kunstvollen Handwerk der Porzellanherstellung machen und von Produkten, die regelmäßig für ihr Design ausgezeichnet werden. Modernes aber auch klassisches Tischgeschirr, hergestellt aus natürlichen Rohstoffen, gepaart mit den neuesten Innovationen waren ein Erlebnis für unsere Sinne. In einem weiteren Bereich des Unternehmens konnten wir die Fingerfertigkeit der Mitarbeiter bestaunen, die es verstanden, die Verzierungen und Dekors aufzubringen. Für angenehme Temperaturen sorgten die Öfen, in denen die getrockneten Rohlinge zu hartem Porzellan gebrannt wurden, welche sich auf Grund ihrer Größe über die Breite der Hallen positionierten.

Abgerundet wurde die Werksbesichtigung durch eine sehr interessante und aufschlussreiche Präsentation von Frau Jahn über die marketingpolitischen Aktivitäten ihres Ausbildungsbetriebes sowie eine Besichtigung des Ausstellungsraumes mit der Produktpallette des Unternehmens. Beeindruckt von der Vielfalt und dem exklusiven Design verabschiedeten wir uns und kehrten in unseren Alltag zurück.

Wir bedanken uns bei Therese Jahn sowie der KAHLA/ Thüringen Porzellan GmbH für ihr Engagement und einen unvergesslichen Tag, durch den es gelang, eine Brücke zwischen dualer und schulischer Ausbildung zu bauen.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden wir im Juni des Jahres in der Prüfung Absatzwirtschaft anwenden können, in der das Porzellanwerk als „Modellunternehmen" eingesetzt wird.

 
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