Wie wird man Deutscher?

 

(v.l.n.r Herr Dreßler vom Jugendmigrationsdienst, Frau Thiele - Integrationsbeauftragte der Stadt Jena, Kim, Behar und Tom aus der HBFS 10B)

 

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Jena, Frau Thiele und Herr Dreßler vom Jugendmigrationsdienst der AWO standen am 21. Februar 2011 den Schülern der HBFS 10B Rede und Antwort. Ausgangspunkt der Diskussion waren einige statistische Daten zur Anzahl von Ausländern und Migranten in Jena. In unserer Stadt leben ca. 10 % Menschen mit Migrationshintergrund, nur 4% sind Ausländer – also ohne deutschen Pass. Die meisten Ausländer sind Studenten oder arbeiten als Fachkräfte in großen Firmen oder bei renommierten Forschungseinrichtungen.

Schnell ergaben sich durch die persönliche Betroffenheit einzelner Schüler viele Fragen. Unter anderem wurde die Einbürgerung diskutiert. Jeder Einbürgerungswillige muss seinen Lebensunterhalt selbst verdienen, muss Sprachkenntnisse nachweisen und den Einbürgerungstest bestehen. Natürlich muss er bis dato straffrei mehrere Jahre in Deutschland gelebt haben.

Mit beiden Gästen wurde vereinbart, dass demnächst eine praxisorientierte Lerneinheit zum Thema folgen soll: Der Irrgarten der Migration. Wir sind gespannt.

 
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