Thüringer Berufsbildungskonferenz



Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) veranstalteten gemeinsam am 14. Mai 2018 in Suhl eine Thüringer Berufsbildungskonferenz. Geladen waren Vertreter des Thüringer Landtages, der Kammern, der Schulämter, verschiedener Organisationen sowie Unternehmer und Schulleiter. Unsere Schule und der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Jena/SHK wurden durch Herrn Brömel vertreten. In seiner Eröffnungsrede sprach der Hauptgeschäftsführer einige Themen an, die kurz- oder mittelfristig einer Neuregelung bedürfen. Dazu gehören seines Erachtens die verbindliche Regelung einer praxisnahen Berufsorientierung, die Verlässlichkeit des Berufsschulnetzes über längere Zeiträume (z. B. 6 Jahre), die Herabsetzung der Schülermindestzahl in Berufsschulklassen und eine Regelung, die trotz der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung den Datenaustausch zwischen Ausbildungsunternehmen und den berufsbildenden Schulen ermöglicht. Während bezüglich dieser Thematiken von nachfolgenden Referenten keine Lösungsansätze angedeutet wurden, gab es mehrere Bezüge zu der Frage, ob interaktiver Unterricht mittels moderner Medientechnik so organisiert werden kann, dass gleichzeitig Lernende an verschiedenen Schulen von einem Lehrer unterrichtet werden können. Gabi Ohler (im Bild), Staatssekretärin des TMBJS, sprach im Anschluss über strategische Schwerpunkte der Entwicklung der beruflichen Bildung in Thüringen. Foto: Brömel
 
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