Im Namen des Volkes



Ein Schild mit der Aufschrift „Gerichtsverhandlung! Bitte nicht stören!“ war am 27. Februar 2018 an einem Klassenraum angebracht. Hinter der Tür waren die Berufsfachschüler der BFS 17-1 und BFS 17-2 jeweils eine Doppelstunde in einem fiktiven Gerichtsverfahren beteiligt. Alle Schüler hatten in dem Raub-Prozess eine Rolle zu spielen. So waren sie als Richter, Schöffen, Staatsanwalt, Verteidiger, Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe und Angeklagter unterwegs. Dazu waren verschiedene Zeugen geladen und ein Gerichtsreporter begleitete die Verhandlung. Mehrere Wochen hatten sich die Jugendlichen im Sozialkundeunterricht mit dem Thema “Jugend und Recht“ beschäftigt. Zur Vorbereitung des Rollenspiels hatten sie im Januar einige Gerichtsverhandlungen am Amtsgericht Jena besucht und die Experten im realen Leben beobachtet. Außerdem hatte bereits im Dezember 2017 ein Theater-Workshop stattgefunden, so dass jetzt alle bereit waren, ihre Rolle ernsthaft zu spielen. Schlussendlich erging in beiden Verhandlungen ein Urteil im Namen des Volkes. Unterstützt wurde das Rollenspiel durch die Schulsozialpädagogin.

 
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