Europaschulen im Austausch



„Veränderungen in Europa - Veränderungen an Europaschulen“ so lautete der Titel der Netzwerktagung Thüringer Europaschulen vom 16. bis 18. November 2017 in Erfurt. Geladen hatte Brita Mucke vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS). Zu Veränderungen in Europa sprach am ersten Tag Europaabgeordneter Jakob von Weizsäcker. Er bezeichnete den Brexit und die Präsidentschaft von Donald Trump als zwei Warnschüssen für die EU. Beide Ereignisse sollten allen klar machen, wie wichtig gemeinsames Handeln der Gemeinschaft sei.  Am nächsten Tag stand der Thüringer Ministerpräsident als Gesprächspartner für die Netzwerk-Teilnehmer zur Verfügung. Bodo Ramelow hatte den Lehrern und Schulleitern für die engagierte Europa-Arbeit gedankt und stelle sich danach den Fragen der Gruppe. Die Anwesenden forderten u. a. personelle und finanzielle Unterstützung für die Europaschularbeit und wiesen auf Probleme bei der Kontoführung für Schulprojekte hin. Im Verlauf der Tagung stellten sich die Landeszentrale für politische Bildung und der Volksbund Deutscher Kriegsgräber e. V. vor, mehrere ausländische Teilnehmer des Freiwilligendienstes berichteten von ihren Erfahrungen und es gab eine Beratung zur Beantragung von Erasmus+-Projekten. Besonders wichtig waren die zahlreichen Möglichkeiten zum Gespräch mit Kollegen aus anderen Schulen. So wurden Erfahrungen aus vergangenen Schülerbegegnungen ausgetauscht und Ideen für künftige Projekte geboren. Vielfältiges Informationsmaterial wurde auch durch den Gastgeber, das Europäische Informationszentrum Erfurt, bereitgestellt. Unsere Schule war durch die Kollegen Böttcher und Seibold-Pfeiffer vertreten.

 
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