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Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team

Prominent gegen Rassismus



Zur Auftaktveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Thüringen stand der Schauspieler Kai Schumann am 12. März 2018 zu einer Gesprächsrunde allen Klassensprechern zur Verfügung.Unter dem Motto - Kommunikation gegen Xenophobie - fand ein sehr aufschlussreicher Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern statt, bei dem Kai Schumann seine Sichtweise und Erfahrungen zu den Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit präsentierte. Er sprach dabei über seine Kindheit und Jugend, in der er angefeindet wurde und viele Beschimpfungen und Angriffe erlebte. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer Schule, die zum Teil selbst internationale Wurzeln haben, konnten in einer angenehmen Atmosphäre ihre Eindrücke und Ansichten besprechen und haben so einmal mehr bewiesen,dass wenn man aufgeschlossen und unvoreingenommen durch das Leben geht, die Angst vor dem Fremden beseitigt werden kann. Ein herzlicher Dank geht an Kai Schumann für dieses tolle Gespräch.

Philipp Böhme (AK 17-2)

Im Namen der Teilnehmer

 
Minister Tiefensee an unserem Info-Stand



Zum 25. Berufs-Info-Markt am 10. März in Jena begann der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee seinen Messerundgang am Stand unserer Schule. Insbesondere interessierte ihn der JenaJobBlog, dessen Zielstellung und Funktionsweise ihm die Fachschüler Fabian Kallenbach und Christopher Arendt sowie die Projektleiterin, Frau Börner erläuterten. Beeindruckt von der Aktualität, Nutzerfreundlichkeit und Reichweite des Blogs äußerte der Minister, dass er sich eine Verbreitung des Formats in Thüringen vorstellen könnte.
 
Über den Tellerrand geschaut



Für die Schüler der Klassen IK15-1 und IK15-2 fand am 07. bzw. 08.März 2018 jeweils ein bilingualer Projekttag unter dem Titel "Das Glück in der Fremde?" statt. Der Referent Leoward Cabangbang, selbst philippinischer Herkunft, bearbeitete mit den Auszubildenden das Thema Migration hauptsächlich in englischer Sprache. Zunächst positionierte jeder Teilnehmer auf einer Landkarte eine Spielfigur dort, wo seine Vorfahren lebten. Hier reichte der Kartenausschnitt oft nicht aus, denn die Migrationsgeschichten führten z. T. bis nach Kasachstan. Am Beispiel ausgewählter Portraits von Menschen philippinischer Herkunft warf die Gruppe später einen Blick auf die globale Migration und deren Ursachen und Folgen. Außerdem gab es einen Minisprachkurs in Filipino, bei dem alle viel Spaß hatten und nebenbei viel Wissenswertes über den Inselstaat im Pazifischen Ozean erfuhren. Begleitet wurden die Projekttage von den Sozialkundelehrerinnen Frau Bredlow und Frau Rosenkranz sowie von der Englischlehrerin Frau Vogel. Organisiert wurde die Veranstaltung durch den Carpus e. V. aus Cottbus.

 
Strafgericht live



Die Auszubildenden der V 16-1 besuchten zusammen mit ihrer Fachlehrerin am 08. März 2018 im Rahmen des Sozialkundeunterrichtes das Amtsgericht Jena. Nach Durchlaufen einer intensiven Einlasskontrolle nahm die Gruppe an verschiedenen Strafgerichtsverhandlungen teil. Das Spektrum war breit gefächert: von Körperverletzung im familiären Alltag über Sozialbetrug bis hin zu Körperverletzungen während einer Demonstration, vom Urteil mit Freiheitsstrafe ohne Bewährung, einer Verurteilung gegen Zahlung von 30 Tagessätzen bis hin zum Freispruch. Ebenso interessant wie die Fälle an sich und das Verhandeln der Parteien waren die Antworten des Richters und des Staatsanwaltes zu den Fragen der Auszubildenden. Am Ende dieses Tages waren sich alle einig: es war äußerst interessant sowie lehrreich – und eindeutig etwas anderes als eine Gerichtsshow im Fernsehen!

 
Diktaturen des 20. Jahrhunderts



Vom 05. bis 08.03.2018 befand sich die BG 16 im Rahmen ihrer Bildungsfahrt in Berlin. Im Mittelpunkt stand das Thema „Diktaturen im 20. Jahrhundert“. An zwei Projekttagen beschäftigten sich die Schüler mit der SED-Diktatur in der DDR und der nationalsozialistischen Diktatur. In der Gedenkstätte Hohenschönhausen - der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit - wurde anhand von Schicksalen mehrerer Jugendlicher in der DDR erarbeitet, was es bedeutete, in einer kommunistischen Diktatur aufzuwachsen. Bei der Erschließung des Materials stand ein ehemaliger Häftling als Zeitzeuge zur Verfügung. Dieser führte die Jugendlichen auch über das Gelände der ehemaligen Stasi-Haftanstalt (Foto). Insbesondere seine emotionalen Schilderungen des Haftalltags beeindruckten alle und sorgten für Betroffenheit. Am nächsten Tag gab es zwei Workshops im Jüdischen Museum. Diese thematisierten die systematische Ausgrenzung der Juden ab 1933 und verdeutlichten die Folgen der nationalsozialistischen Diktatur für diese Bevölkerungsgruppe. Im Anschluss besichtigten die Schüler das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in der historischen Mitte Berlins, das an die rund sechs Millionen Juden erinnert. Am Beispiel dieser beiden Diktaturen des 20.Jahrhunderts wurde deutlich, welche Verantwortung jede Generation erneut hat und was die Alternative zu einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft sein kann.
 
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