Fühlen – Sehen – Kippen



Was seltsam klingt, sollten angehende Einzelhandelskaufleute stets beachten, wenn sie mit Bargeld zu tun haben. Die Rede ist von den Sicherheitsmerkmalen der Euro-Banknoten. Die Klasse KEH 18-1 der Karl-Volkmar-Stoy-Schule konnte sich am 20.03.2019 ein umfangreiches Bild über die Sicherheitsmerkmale der Eurogeldscheine machen. In einem anschaulichen und praktischen Vortrag von Uwe Schneider, Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank in Erfurt, wurde das Erkennen von Falschgeld thematisiert. Die Auszubildenden hatten die Gelegenheit, echte und unechte Geldscheine miteinander zu vergleichen und eine Überprüfung der Sicherheitsmerkmale wie dem Porträt-Hologramm, dem fühlbaren Druckbild oder auch der Smaragdzahl eigenhändig vorzunehmen. Tricks der Falschgeldvertreiber z. B. eine gezielte Ablenkung des/r Kassierers/in, praktische Tipps für die schnelle Sicherheitsprüfung an der Kasse sowie der richtige Umgang beim Verdacht auf Falschgeld rundeten das Thema ab. Doch nicht nur im beruflichen Kontext ist dieses Wissen relevant. Auch im privaten Bereich ist jeder von uns angehalten, selbst zu prüfen, ob das Rückgeld zum einen stimmt und ob es zum anderen „echt“ ist. Sollte der Fall dennoch eintreten, dass man unfreiwilliger Besitzer einer „Blüte“ wird, gibt es leider keinen Ersatz. Insofern sollte man immer Prüfen nach dem Motto: Fühlen – Sehen – Kippen. Neben den falschen Blüten durften die Auszubildenden auch einen Blick auf die neuen 100-Euro- und 200-Euro-Scheine werfen, die offiziell erst Ende Mai dieses Jahres in Umlauf gebracht werden.

 
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