Weißes Gold




Vom ersten Schluck Kaffee am Morgen bis zum romantischen Essen am Abend, Zuhause, am Arbeitsplatz, im Restaurant oder Hotel – Porzellan begleitet uns durch den Tag und ist dabei vielseitig wie das Leben selbst. Wie man die täglichen Begleiter herstellt und welche Kunst und Arbeit dahinter steckt, das durften wir während einer Betriebsbesichtigung im Dezember 2017 im Porzellanwerk „Weimar Porzellan“ in Blankenhain erleben. Wir schauten den Meistern über die Schultern und erfuhren viele interessante Dinge über die Porzellanherstellung. Zum Beispiel besteht die Rohmasse aus einer Mischung von Kaolin, Feldspat und Quarz. Sie fühlt sich ähnlich an wie Knete oder ist zähflüssig, wird in Form gedreht, gepresst oder gegossen und anschließend gebrannt und bemalt. Dies alles erfuhren wir während eines Vortrages gleich zu Beginn. Danach wurden wir durch die Produktionsstätten geführt. Wir tauchten ein in über 300 Jahre europäische und davon 220 Jahre Weimarer Porzellankunst. Besonders beeindruckt hat uns die Kunst der Handmalerei. Nach der spannenden Führung durch die Fertigungsstätten hatten wir die Gelegenheit in einer kleinen, werksinternen Malstube selbst Hand anzulegen und Porzellanstücke zu verzieren und zu bemalen. Dabei ließen wir unseren Ideen und unserer Kreativität freien Lauf. Die selbst gestalteten Werke mussten wir anschließend in unseren hauseigenen Backöfen bei 160 Grad Celsius härten, um die Farbe für immer haltbar zu machen.

Franziska Hünniger IK 17-1

 
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